Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla 06

"Klappentext"

Neuer Tags neues Glück, die Keuschgehaltenen verarbeiten noch einmal den letzen Abend.Ein neues Pärchen kommt zu unseren Hauptdarstellern hinzu, mal schauen was sich daraus entwickelt

 

Bei Familie Koch herrscht noch Ruhe, sonntags schlafen alle aus, heute sogar die Zwillinge, die gestern als die Eltern weg waren, heimlich noch Filme vom Festplatten-Recorder angesehen haben, den Entsperrcode davon hat Mama ja unten an die Fernbedienung geklebt.

Nur Papa Koch wacht hin und wieder auf, sie sind heute früh zwar gleich ins Bett gegangen, er hat gehofft, er könne seine Frau noch etwas verwöhnen, doch die hat sich einfach zur Seite gedreht. Wie so oft!
Er liegt auf dem Rücken, die Beine sind gespreizt, denn die Striemen schmerzen immer noch. Bald werden die Zwillinge kommen, ihn wie immer wecken, Anabelle bleibt am Sonntag sowieso noch länger im Bett.

Auch bei Maiers ist nichts zu hören, die beiden haben das getan, was verliebte Paare so machen, zu zweit fortgesetzt, was sie bei Kellers begonnen haben. Angela ist stolz auf Wolfgang und sie hat es ihn fühlen lassen.

Sie hat erst seinen Freudenspender im Käfig verwöhnt, sie hat schon viel Erfahrung, dann durfte er sogar die Freiheit genießen. Zur Feier des Tages, sie sogar besuchen. Danach haben sie gekuschelt, wie frisch Verliebte.

Angela hat bemerkt, dass es unangenehm für Wolfgang ist, den Käfig wieder anzuziehen, er scheuert an den blauvioletten Schenkeln! Er kann ein kleines Ahh ab und an nicht unterdrücken.

Sie hat ihm die Oberschenkel mit einer Salbe eingecremt und anschließend einen leichten Verband angelegt. Die Salbe braucht sie sowieso öfters bei Moritz, der wie jeder Junge mal mit einem offenen Knie, mal mit einer anderen Schramme heim kommt.

Irgendwann früh morgens schlafen beide ein, Wolfgang hält seine Geli im Arm, in ein paar Stunden wird der Wecker klingeln. Doch Wolfgang hat sein Handy gestellt, er will vorher aufstehen. Sonntags früh hat die Gärtnerei am Südhang auf, und er hat das Bedürfnis, seiner Frau einen Strauß zu schenken   

Gloria schläft zufrieden fest und tief, mit ihrem entspannten Gesicht und dem lockigen, langen Haar wirkt sie fast wie ein Engel.
Engel? Tomas ist immer noch gefesselt und kämpft mit seiner Mola. Denkt an seine Herrin, denn seine so liebevoll bearbeitenden Schenkel schmerzen, er mag das, es ist für ihn wie ein weiteres Geschenk seiner Herrin. Eigentlich ist es ihm egal, was sein Kleiner macht. Er schwebt immer noch im 7. (Sklaven-) Himmel.

Nichts rührt sich, unsere KHs samt Familien erholen sich für neue Abenteuer. Es ist Zeit, Harald kennen zu lernen.


Sonntagmorgens halb sieben

Harald ist Fahrschullehrer, arbeitet aber nicht mehr in seinem Beruf. Er ist jetzt Portier, wer jetzt an ein Hotel denkt, liegt total falsch, denn er arbeitet als Sicherheitsmitarbeiter in einer Elektronikfirma.
Der Nachtjob ist langweilig, aber gut bezahlt. Auch wenn er es noch nicht gebraucht hat, zu seiner Ausrüstung zählen Handschellen, CS-Gas und ein Schlagstock. Wenn man nachts das Gelände kontrolliert, gibt es etwas Sicherheit.

Was aber nicht zur Ausrüstung gehört ist der Sicherheits-Käfig, den er unter seiner Hose trägt. Noch hat er es seiner Freundin, bei der er seit einigen Tagen lebt, nicht gebeichtet. Heute soll der Tag sein, an dem er ihr den Schlüssel übergeben will.

Ich bin nervös, zum zweiten Mal bin ich zu spät an der Stechuhr. Natürlich ist es längst nicht mehr die altbekannte Uhr mit einem Schlüssel, auch hier hat die Zukunft begonnen. Datenleser und Kontrollstellen trifft es besser, alles vernetzt. Nicht zu manipulieren. Mein Pech!

Ich werde mir für die Kontrolle am Montag eine Ausrede einfallen lassen müssen. „Eine Katze hat mich vom Weg abgebracht, ich musste nachsehen, ist ja mein Job. Komische Geräusche…“, ja das könnte gehen.

Es ist mein letzter Kontrollgang für heute, um sieben kommt die Tagschicht, auch sonntags. Nach der Übergabe, hab das mit der Katze schon mal eingeflochten, jetzt geht’s unter die Dusche, bevor ich meine Privatklamotten anziehe.

Bin so nervös, dass ich beim Duschen fast auffliege, das gute Stück bleibt ja dran, und ich drehe mich um, als Gunter (meine Ablösung) sich zum Kontrollgang verabschiedet. Er bekommt nichts mit. Sonntags ist die U fast noch leer, alleine sitze ich in dem Wagen, bis zur Haltestelle, wo ich aussteigen muss, sind gerade 2 Fahrgäste zugestiegen.

Einen kleinen Umweg muss ich noch gehen, an die Tankstelle, die haben so früh morgens schon Blumen und Croissants.

Zurück geht’s zur Wohnung, sonntags ist nur wenig Verkehr, und ich ärgere mich einmal mehr über die roten Fußgängerampeln. Warten für nichts und wieder nichts!

Mich hat keiner gesehen, Wochentags würde ich sowas nie tun, da sind Schulkinder en masse unterwegs.

Die Haustür ist wie immer offen, noch schnell die Treppen hoch und geklingelt. Ich will es ihr gleich sagen.

 

Mit: »Hallo Schatz«, öffnet mir Ramona die Tür und umarmt mich. Ich habe noch keinen Schlüssel, wir haben uns ja erst vor kurzem kennen gelernt.

»Ich habe schon einen Kaffee aufgesetzt«, sagt sie zwischen zwei ihrer Begrüßungsküsse. Trotz des Morgenmantels kann ich Ihre tolle Figur erahnen. Blumen und Schlüssel gleichzeitig, das wird nichts, also gebe ich ihr den Rosenstrauß.

»Danke Schatz«, sie zählt nach? »Wie kommst du auf sieben Rosen?«, nach einer Pause, »Ach, komm doch erst mal rein. Bin gleich wieder da.«

Ich setze mich in dem kleinen Wohn-Schlafzimmer mit Küche auf das Bett, das gleichzeitig Sofa ist, während sie ins Bad huscht und mit einer zur Vase umfunktionierten Saftflasche zurückkommt.

»Ich weiß jetzt zwei Wochen und fünf Tage macht sieben, du bist ein Schatz!«

Soll ich jetzt sagen, dass der Strauß eben so gebunden war? Nein! Sie freut sich so! Mein Käfig und die Schlüssel! Gleich, wenn ich eine Gelegenheit finde.

Zwischenzeitlich ist der Kaffee durchgelaufen, sie hat immer wieder heißes Wasser nachgegossen, jetzt kommt sie aus Bett. Die Kanne in der Hand schenkt sie meine Tasse voll.

»Danke«, murmle ich.

»Schau, was ich an hab!«, flüstert sie, »Wir können gleich noch etwas kuscheln.«, sie öffnet den Morgenmantel.

Scheiße, sieht sie scharf aus. Mein Ding drückt gegen den Käfig – Ich muss, endlich… Oh schön, ihre Reizwäsche bringt mich an den Rand!

»Willst du es dir nicht auch bequemer machen, so Straßensachen im Bett, mag ich nicht! Ist was, du bist heute so ruhig?«

»Nein, äh ja«, stottere ich und krame die Schlüssel aus der Tasche. »Für dich!«

»Was soll ich mit deinen Spindschlüsseln?«
Jetzt oder nie!

»D Das ist von ä für meinem KG – äh Keuschheitsgürtel«, versuche ich zu erklären.

»Du nimmst mich auf den Arm, so was gibt’s doch nicht mehr, seit den Rittern!«

»Schau selbst«, ich öffne meine Hose, so fahrig wie ich bin, bekomme ich sie nicht mal richtig auf. Sie lacht?

»Fast wäre ich darauf reingefallen!«

Endlich bekomme ich die Knöpfe auf und

»WAS IST DAS! Du bist ja pervers! So ein Ding, willst du mich kaputt machen?«, schreit sie, wirft Ihren Bademantel über und springt schreiend aus der Wohnung.

Völlig verdutzt bleibe ich sitzen, scheiße, so schlimm ist das doch auch nicht? Langsam begreife ich, was sie mit dem letzten Satz meint: „Ich würde mit dem Käfig in sie...“ Ich Depp, wie bringe ich das wieder in Ordnung?


Guter Rat?

Die junge Frau im Morgenmantel klingelt verzweifelt an der Haustür ihrer Nachbarn. Auf dem Klingelschild können wir Maier lesen, kein anderer Name. Wieder und wieder drückt sie den Klingelknopf.

Man, man, man, warum gerate ich immer an solche Typen? Was mach ich, wenn die nicht da sind, die Polizei rufen? Warum immer ich?

»Moment, ich komme gleich«, ruft eine Männerstimme.

Zum aus der Haut fahren, hoffentlich ist er nicht alleine!

»Ist ihre Frau auch da?«

»Ja, aber würden sie aufhören zu klingeln?«

Ich drücke immer noch den Knopf, besser ich lass ihn los.

Ich höre ein Klacken an der Tür, die sich dann öffnet.

»Kommen sie erst einmal herein und beruhigen sie sich, ich hole sofort meine Frau«, sagt der Mann von Angela beruhigend. Dabei knöpft er weniger beruhigend die letzten Knöpfe seines Hemdes zu.

Dann geht er breitbeinig wie ein Gewichtheber durch den Flur und öffnet eine der Türen.

»Geli, unsere Nachbarin ist für den Lärm verantwortlich, sie hat irgendwie Angst oder so, kannst du gleich mal kommen?«

Er kommt zurück und meint beruhigend: »Kommen sie mit, gehen wir doch ins Wohnzimmer, Angela kommt sofort!«

Er bietet mir einen Platz und etwas zu trinken an, was ich ablehne, denn setzt er sich mir gegenüber auf den Sessel, dabei stöhnt er leicht auf und verzieht sein Gesicht.

Hat wohl einen Hexenschuss oder so was.

Wenig später kommt Angela zu uns. »Hallo Ramona, was ist?«

»Ä hm, kann er...«, versuche ich anzudeuten, dass mir ein Frauengespräch lieber ist.

»Koch uns doch bitte einen Kaffee und haben wir noch so Aufback-Dinger?«

»Ja, die Hörnchen?«

»Machst du gleich! Richte alles auf dem Küchentisch für uns zurecht, wir kommen dann!«

Kaum ist er wieder breitbeinig aus dem Zimmer gelaufen, sagt Angela: »So, was ist? Was hast Du?«

Ich erzähle ihr die ganze Geschichte von vorher. Manchmal unterbricht sie mich und fragt etwas.

Als ich geendet habe, lacht sie unverständlicherweise.

»Ach Ramona, ich glaube, da hast Du was in den falschen Hals bekommen. Ich glaube nicht, dass er mit dem Käfig in dich eindringen wollte, besser gesagt ich weiß, dass dem nicht so ist. Es gibt einige Männer, die wollen aus welchem Grund auch immer für ihre Liebste verschlossen sein. Du hast so ein Exemplar erwischt. Hast du eigentlich noch die Schlüssel, die Harald dir gegeben hat?«

Ich will gerade verneinen, als ich doch vorsichtshalber in meine Manteltasche greife, tatsächlich sind die noch da.

»Ah, ja?«, sage ich und lege sie auf den Tisch.

»Schau mal da, ich habe auch so einen! Er ist für ein ähnliches Teil, was dein Freund anhat.«

Ungläubig schüttle ich den Kopf, das sagt sie doch nur, um mich zu beruhigen, obwohl der Schlüssel ist etwa gleich groß.

»Glaube ich nicht!«

»Nicht erschrecken, soll ich es Dir zeigen? Nur, wenn du magst. Wir sind doch Freundinnen, auch wenn ich etwas älter bin, du kannst mir vertrauen.«

»Na ja, dann zeig mal«

»Warte, wenn es dir recht ist, holt Wolfgang erst einmal deinen Galan hoch, wenn er mit uns in der Küche ist, kann ja nichts passieren und weglaufen wird er so wohl nicht. Du hast alle 3 Schlüssel«

Sie geht kurz raus zu Wolfgang. Ist das jetzt pervers oder nicht oder? Wenigstens bin ich jetzt etwas beruhigt.

Als sie zurückkommt, hat sie ein Säcklein in der Hand. Mit den Worten: »Das ist der alte von Wolfgang«, schüttet sie den Inhalt auf den Tisch.

Das Ding, das scheppernd auf die Platte fällt, sieht so ähnlich aus wie das, welches Harald anhatte.

»Du kannst es ruhig in die Hand nehmen, auch wenn sein Pullermann mal drin war, es ist sauber!«

Vorsichtig fasse ich den Käfig an, er fühlt sich kalt und schwer an. Ich verstehe immer noch nicht, wie das funktionieren soll und warum Männer so was tragen. Der ist etwas mehr gebogen, als der von Harald, da würde nichts gehen mit... Vermutlich auch nicht mit dem von Harald, der würde mir aber besser gefallen, glaube ich. 

Was habe ich gedacht, nee so weit sind wir noch nicht! Obwohl, es ist schon lieb von ihm…  Aber mich so zu überfallen, so was muss man doch zusammen machen.

»Träumst du oder was? Du hattest aber unheimliches Glück, dass du zu mir gerannt bist, ich glaube nicht, dass allzu viel Männer so was tragen!«

»Wie dein Freund gestrickt ist, weiß ich nicht, bei uns ist es so, dass etwas einfacher gesagt, ich die Hosen anhabe, auch wenn ich gerne mal einen Rock trage. In der letzten Zeit hat sich das sogar noch intensiviert, alles was unser Sexleben angeht, bestimme ich und Wolfgang ist ganz leicht masochistisch, nur etwas, er ist eigentlich genau richtig für mich!«

Toller Sonntagmorgen, eigentlich wollte ich mit Harald im Bett kuscheln und danach sollte er mich vögeln, ja genau, das! Männer!

Aber wenn ich den Schlüssel habe, dann könnte ich doch immer selbst bestimmen, wann und wie wir…

Ob er auch so ist wie der Mann von Angela? Eigentlich kenne ich ihn noch zu wenig, aber süß war es doch? Ist er doch!

Angela war schon wieder draußen, es ist mir gar nicht aufgefallen, erst jetzt als sie wieder kommt, sie hat sich auch etwas angezogen, was fast zu meinem Outfit passt, dass sie so eine tolle Figur hat, in ihrem Alter, sie muss mindestens 10 Jahre älter sein…

»Du, die Hörnchen sind schon abgekühlt und die beiden Männer sitzen am Küchentisch, obwohl Wolfgang lieber stehen würde! Ich habe beide gebeten ohne Kleidung auf uns zu warten. Du lässt am besten den Bademantel hier, da beide nackt sind, ist es uns sonst zu heiß.«

Komische Erklärung – aber gut, ist ja auch nicht mehr zu sehen als im Badeanzug! Wenn ich mir nur sicher wäre?