Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla 02

"Klappentext"

Die Familien lernen sich besser kennen - beginnt eine Freundschaft?

 

Ob die Einladung wirklich bei allen ankommt? So sicher bin ich mir nicht, denn schon Wolfgang stellt sich etwas quer, na lest am besten selbst:

Trautes Heim?

»Bist du sicher, dass wir gehen sollen? Weißt du, das ist doch blöd, wenn die das mit dem KG wissen?«, will ich meine Geli von ihrem Vorhaben abbringen. Lasst es mich euch erklären, schon vor unserer Hochzeit mochte ich es, wenn sie streng zu mir war, dann kam irgendwann unser Moritz. Ich wollte schon lange so einen Keuschheitsgürtel, hab mir so was bestellt. Eigentlich um unser Sexleben zu bereichern, denn sie war mehr Mutter als mir lieb war. Versteht mich nicht falsch, aber in den ersten zwei Monaten lief nichts mehr. Ich machte wieder wie vor unserer Ehe mehr Handarbeit. Mit schlechtem Gewissen!

Als ich ihn extra abends angezogen habe, hui, ist meine Geli böse geworden! Den Schlüssel, den ich ihr hingelegt habe, hat sie doch glatt aus dem Fenster geworfen! Ich musste auf dem Sofa schlafen, wobei geschlafen habe ich nicht. Der blöde Käfig war ja noch dran.

Ganz früh am nächsten Morgen, als es hell wurde, bin ich den Schlüssel suchen gegangen. Endlich konnte ich ihn abmachen. Später habe ich dann in einem Forum gelesen, wie einfach man aus so einem Ding rauskommt.

Einige Tage später haben wir uns ausgesprochen, noch immer böse hat Angela den Blumenstrauß doch angenommen, ich habe ihr dann den KG gegeben und gemeint, sie solle entscheiden, was passiert.

Wochen, nein Monate später, als Moritz zum ersten Mal alleine zu seinen Großeltern durfte, hat sie ihn mir dann angelegt.

Nachdem ich ihn den halben Tag getragen hatte, haben wir zusammen gespielt, oh sie kann so wunderbar dominant sein, wenn sie mag.  Es gefällt ihr auch! Manchmal durfte ich den KG dann auch abends tragen.

Im Laufe der Zeit hat sich auch unser Verhältnis außerhalb der Spiele geändert, auch außerhalb unseres Sexlebens ist sie bestimmender geworden.

Moritz hat nichts bemerkt, wie auch. Dass ich ihr im Haushalt mehr helfe, ist nur gerecht, meint sogar meine Mutter.

Seit einiger Zeit bestraft Geli mich manchmal samstags, richtige Hiebe! Ich mag es, wenn sie so konsequent ist, aber die Schmerzen mag ich nicht. Na ja ein klein wenig schon, ehrlich gesagt. Das Hinterher umso mehr. Bei den ersten Hieben, wir haben es vorher gemeinsam beschlossen, dass sie es darf, dachte ich, sie hätte mich furchtbar gehauen! Als ich dann in den Spiegel sah, war es kaum gerötet.

Ich liebe sie, dafür noch mehr.  Nicht falsch verstehen, dafür, dass es jetzt öfters mal was hinten drauf gibt und für das danach! Vor allem für das danach!

Aber das heute geht zu weit! Zu FREMDEN in meinem KG? Unmöglich! Lieber zu Hause bleiben, es ist Samstag. Trautes Heim, Glück allein!

Meistens trage ich den KG ja auch am Samstag und manchmal abends. Später, wenn Moritz älter ist – obwohl, ich habe Geli versprochen, dass ich nicht mehr selbst Hand anlege. Und fremdgehen, warum? Geli macht mich doch mehr als glücklich.  Sie glaubt es mir, aber meint, dass es langsam Zeit wäre, sie hätte mehr Kontrolle. Ja, ja, die Geister, die ich rief... Liebe Geister!

Geli hat ja recht, es ist viel spannender geworden in unserer Beziehung, aber ich habe Angst entdeckt zu werden. Jetzt weiß auch noch Gloria davon, sie hat neulich sicherlich nichts bemerkt, ich bin sicher. Also hat Geli – aber wieso?

Jetzt antwortet sie auch noch: »Aber Schatz, Gloria weiß längst, dass du so was trägst! Die Zeiten, wo du bestimmen konntest, sind längst vorbei!«, sie lächelt mich spitzbübisch an und ergänzt: »Außerdem haben wir Samstag, du weißt, was das bedeutet!« Klar weiß ich das, aber so hatte ich es nicht gedacht!

Mir bleibt nichts anderes übrig, als mit der Schelle die Familie Keller zu besuchen. Mir ist es ja etwas peinlich vor Tomas, beim Grillen kam er mir gar nicht so arrogant vor, wie man sich einen Geschäftsmann vorstellt, und die Kochs kommen ja auch! Nur gut, dass man das nicht gleich sieht.

Familie Koch

Das renovierungsbedürftige alte Bauernhaus der Kochs liegt etwas abseits. Zwei Kinder spielen im Schatten eines alten Walnussbaums. Sie gleichen sich unglaublich, von Fremden können Lena und Luna nur durch ihren Zopf unterschieden werden, den die eine links, die andere rechts trägt. In der Schule werden sie meist „Die Twins“ genannt.

Heute müssen wir alleine zu Hause bleiben, hat Mama gesagt. Wenn Papa von der Arbeit kommt, gehen sie aus. Wir finden es komisch! Meistens bleibt Papa abends bei uns, während Mama ihre Freundin besucht oder ins Kino geht. Überhaupt sind wir froh, Mädchen zu sein, Papa muss viel mehr arbeiten und er ist ja ein Mann.

Wenig später hören wir Papas altes Auto und laufen auf ihn zu. Er strahlt und lacht laut, als er uns beide gleichzeitig hochhebt, Mannomann ist Papa stark!

Zusammen gehen wir ins Haus. Mama schaut wie meistens fern, Papa will ihr einen Kuss geben, sie neckt ihn und dreht den Kopf weg, das macht sie meistens. Erwachsene sind so komisch.

Papa geht in die Küche und richtet für uns das Abendessen, heute essen er und Mama nicht mit uns. Wir erinnern uns nicht, er hat immer mit uns gegessen!

Er reinigt wie meistens ein Zimmer, dann bügelt er die Wäsche, als wir fertig gegessen haben, schickt er uns zum Waschen und Zähneputzen.

Heute muss ein besonderer Tag sein, Papa hat beim gute Nacht sagen einen Anzug an, irgendwie scheint er heute glücklicher als sonst. Mama ist wie immer.

»Schlaf gut Lena …«, »…schlaf gut Luna. Wenn was ist, ich habe im Telefon die Nummer gespeichert, unter der wir erreichbar sind. Nur das grüne Hörersymbol drücken!«

»Klar Papa«, wie fast immer antworten wir beide gleichzeitig.

Was soll schon sein? Wir sind doch zu zweit und schon ganz groß. Wir haben doch keine Angst!

Papa schließt noch den knarrenden Fensterladen, dann gehen beide aus dem Zimmer.

Natürlich schlafen wir nicht gleich, sobald ich Papas Auto höre, stehen wir auf. Es gibt noch so viel zu entdecken. Das Elternzimmer ist ja für uns sonst tabu. Wir können auch einen tollen Film anschauen!

Es ist keine Gefahr, dass sie uns erwischen, wir hören Papas Auto schon von weitem, besonders nachts.

Vor der Villa Keller

»Wow, ist das eine Hütte«, ruft Wolfgang, mein Mann, als wir vor dem Anwesen der Kellers halten, dabei trennt uns noch der große, gepflegte Garten von dem Haus.

Am verschlossenen Tor will er klingeln, als stotternd der Wagen der Kochs vorfährt. »Warte«, bestimme ich, »die beiden können gleich mit!«

Frau Koch trägt ein teures schwarzes Kleid, während Herrn Kochs faltiger Anzug wohl kaum 60 Euro gekostet hat. In der Hand hält er einen Blumenstrauß für die Gastgeberin, ähnlich dem von Wolfgang.

Nach dem Klingeln hören wir die Stimme von Gloria: »Kommt zum Eingang!«

Kaum gehen wir durch die beiden marmornen Säulen, öffnet sich schon ein Tor, dahinter erwarten uns Gloria und Tomas. Trotz seines edlen Anzugs nehme ich ihn, genauso wie die anderen drei, kaum wahr. Unsere Augen werden von Glorias Aufmachung angezogen wie Motten vom Licht. Nicht nur den beiden Männern klappt kurzzeitig die Kinnlade nach unten.

Ich habe wirklich schon vieles gesehen, aber so was, unglaublich, das worin Gloria steckt, macht sie zu einer sehr schönen begehrenswerten Frau! Ich könnte neidisch werden! Schaut doch mein Wolfgang, ebenso wie Herr Koch, auf das Kunstwerk vor uns. Das kurze Bolerojäckchen, ein Materialmix aus in Falten gelegtes Satin, kombiniert mit auffälligem schwarzem Latex kann kaum den BH aus geprägtem Latex verdecken, der nichts und doch alles zeigt. Dazu trägt sie einen engen Bleistiftrock aus ebenfalls in Falten gelegtem Satin, welcher figurbetonend in der Mitte in glänzendes schwarzes Latex übergeht. So ein Ding hätte ich auch gerne – wenn es nicht zu teuer ist.

Keiner von uns hat je so eine Kleidung gesehen! Erst ein kleiner Tritt lässt Wolfgang aus seiner Erstarrung erwachen. Er übergibt Gloria, die ihre schwarzen Haare zu einem Dutt geflochten hat, den Strauß. Gloria wirkt trotz ihrer tollen Kleidung viel strenger als bei dem Schulfest. Achim, benimmt sich noch tölpelhafter als mein Mann, als er »Vvo vo von uns«, stotternd seinen Strauß übergibt.

Von uns! Von wem denn sonst? Anabelle scheint aber nicht zu merken, dass er sich zum Affen macht.

Die beiden Sträuße gibt Gloria ihrem Mann: »Versorgen!«, befiehlt sie in einem Ton, den ich nicht mal bei unseren samstäglichen Spielen verwende.

Während Tomas wortlos seiner Aufgabe nachkommt, führt uns die Hausherrin in ein großes, edel eingerichtetes Wohnzimmer. An den Wänden sind einige Bilder, bei dem einen oder anderen meine ich, unsere Gastgeberin zu erkennen. Um Genaues zu sehen, sind sie aber zu weit weg und zu klein.

»Angela, Anabelle, bitte setzt euch. Für die Männer habe ich eine kleine Überraschung, wartet bitte auf Tomas, solange könnt Ihr Jungs unsere Bildergalerie anschauen.«

Die beiden, die sowieso immer noch auf Gloria starren, verlassen unseren Tisch. Ganz ehrlich, man sieht nichts, alles ist verdeckt, fast züchtig doch genauso erotisch! Trotzdem hat sie so eine Wirkung auf die Kerle!

»Der Grund, warum ich euch eingeladen habe, ich habe bemerkt, dass eure Männer KGs tragen, genau wie mein Mann! Wobei Mann es nicht richtig trifft, er ist mein Sklave.«

Eigentlich habe ich mir so was gedacht, vielleicht ist es so wie mit unseren Samstagen. Gut, wenn Tomas so was mag, ich habe Verständnis. Anabelle, scheint es nicht zu interessieren, denn sie schaut nur gelangweilt.

»Unser Treffen ist auch als Überraschung für Tomas gedacht, wir haben sonst nie Gäste aus der Umgebung! Würde es euch etwas ausmachen, wenn sich Tomas nackt um mein und euer Wohlergehen kümmert? Natürlich gilt gleiches Recht für alle, also auch Wolfgang und Achim müssten nackt sein, natürlich alle mit ihrem KG.«

Will ich das? Scheiße, Gloria ist und benimmt sich so sexy, dass wenn ich auch nur einen Funken lesbisch wäre… Einfach nur zustimmen will ich nicht, ja ich bestimme über Wolfgang! Zumindest an Samstagen, also auch heute. Also frage ich erst einmal nach: »Du machst aber nichts mit ihm, oder?«

»Nichts, was du nicht willst! Wenn ich etwas anordne, kannst du jederzeit einschreiten! Versprochen!«

»Gut, ich bin einverstanden!«, stimme ich zu und denke gleichzeitig: ›Welcher Teufel hat dich geritten!?‹

»Mir ist das egal, wenn Achim einverstanden ist. Wird er schon sein.«, sagt Anabelle so emotionslos, dass ich sie schon fast bewundere.

»Ihr könnt ein Schnittchen zu euch nehmen. Wenn ihr was zu trinken wollt, mein Sklave ist gleich da! Egal was ihr bestellt, er hat es euch zu bringen!«, während sie es uns erklärt nimmt sie die Tischglocke und klingelt ein Mal.

Da sich unsere Männer auch umdrehen, nimmt Gloria gleich die Gelegenheit war und ruft sie zu sich:

»Hier her! Aber flott!«

So schnell habe ich Wolfgang seit langem nicht mehr gesehen, die beiden rennen fast zu uns.

»Ihr habt genug gesehen und wisst, was auf euch zukommen könnte! Wolfgang ausziehen!«

Wolfgang schaut unsicher zu mir, als ich nicke, beginnt er sich auszuziehen.

»Da sind ja schon einmal Grundvoraussetzungen vorhanden«, lobt Gloria, ich bin nicht sicher, ob sie mich oder Wolfgang meint.

Sie wendet sich Achim zu und fragt: »Du darfst dich entscheiden, ausziehen oder gehen?!«

 

Kommentar(e)

Ich bin mal gespannt, wie es weiter geht.

^^ Bald kannst Du entspannen - oder doch nicht?

Ihr_joe