Chile Kapitel 23

"Klappentext"

Eine Galeerengeschichte

 

Kapitel 23

Am Nachmittag dieses Tages fuhren Jane und Abigail vom College zu Abigails Elternhaus, wo sie zusammen in Abigails Zimmer für die bald anstehenden Prüfungen lernen wollten. Abigails Mutter war zwar zuhause, aber sie hatte einige Frauen aus der Nachbarschaft zu Besuch, um über irgendeine Wohltätigkeitsveranstaltung zu sprechen, aber ihr Vater war wieder einmal mit Parteifreunden unterwegs. Er hatte seine Familie schon darüber informiert, dass er nach den nächsten Wahlen ein höheres Amt in der Regierung anstreben wollte. So kümmerte sich niemand darum, was die beiden Freundinnen machten.
Zuerst fuhr Abigail ihren Laptop hoch, um die dort gespeicherten Übungsaufgaben zusammen mit Jane zu lösen. Als sie sah, dass sie eine Email bekommen hatte, öffnete sie diese. Sofort sah sie, dass die Email von ihrer Trainerin Gwen kam. Die beiden lasen die kurze Email gemeinsam durch.
„Was meinst du“, fragte Abigail., „Sollen wir da mitmachen?“
„Was für eine Frage“, erwiderte Jane.
„Aber sie schreibt hier, dass es sehr hart sein wird und viele Monate dauern wird. Was wird in der Zwischenzeit mit unseren Prüfungen?“
„Da mache ich mir keine Gedanken“, meinte Jane. „Mistress Forsyte kann da sicher was dran machen. Und mir steht die Lernerei in der letzten Zeit sowieso bis sonst wo hin. Ein paar Monate Unterbrechung kommen mir da grade recht. Wir können ja unsere Laptops mitnehmen und wenn wir Zeit haben lernen.“
„Ob wir da richtig ausgepeitscht werden“, wunderte Abigail sich.
„Davon kannst du ausgehen“, sagte Jane. „Was ist, ich gehe auf alle Fälle. Machst du mit?“
Abigail sah ihre Freundin an. Sie sah die Begeisterung in deren Gesicht. Obwohl sie keine Freundin von übereilten Entschlüssen war, nickte sie. Anschließend verfassten die beiden eine Antwort-Mail. An Lernen war an diesem Nachmittag nicht mehr zu denken.

 

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Nach dem Abendessen ging Gwen noch einmal in ihr Apartment, um sich ihre kurze Peitsche zu holen. Sie und Petra wollten sich für den Abend eine Sklavin zum Spielen aussuchen. Zu ihrem Erstaunen sah sie, dass Jane und Abigail bereits geantwortet hatten. Eva hatte ihr bereits nach der morgendlichen Besprechung alle Informationen gegeben, die sie brauchte, um ihre Studentinnen nach Chile bringen zu lassen. Sie schickte Petra eine kurze Info, in der sie diese bat, eine geeignete Sklavin für die Spiele auszusuchen und setzte sich dann wieder an ihren Computer und verfasste zwei Emails.
„Hallo Abigail, Hallo Jane!
Es ist toll, dass ihr zu mir kommen wollt. Ich kann alles von hier aus arrangieren. Bitte kommt am Freitag um 14 Uhr zur Scheune. Dort wird euch ein Beauftragter in Empfang nehmen. Es ist zwar ein Mann, aber ihr könnt ihm vertrauen. Befolgt einfach seine Anweisungen ohne Widerrede, dann sehen wir uns zwei Tage später hier bei mir. Euren Eltern hinterlasst ihr eine Nachricht, dass ihr eine kurze Auszeit in Spanien nehmt , dass ihr aber eure Lernsachen dabei habt und ihr euch auch dort auf die Prüfungen vorbereitet.
GF“
Die zweite Email ging an Albert, Evas Beauftragten in England, der seinerzeit auch mit Gwen gesprochen hatte und den Vertrag mit ihr abgeschlossen hatte. In dieser Email, die erheblich ausführlicher war als die an Jane und Abigail, erklärte sie ihm, wie der Transport der beiden Sklavinnen ablaufen sollte. Gwen war bereits mit der zweiten Email fast fertig, als Petra mit einer Sklavin Gwens Apartment betrat. Gwen bat um einige Minuten Zeit, um die Email fertig zu schreiben und wandte sich danach Petra und der Sklavin zu.
Gwen sah, dass Petra sich eine Sklavin mit langen blonden Haaren ausgesucht hatte und dass sie dieser die Hände auf den Rücken gefesselt hatte. Gwen kannte diese Sklavin und wusste, dass sie von einigen Mitgefangenen ‚Fee‘ genannt wurde.
„Wen haben wir denn da“, fragte Gwen grinsend. Sie stand von ihrem Bürostuhl auf und kam zu Fee herüber. „Du bist Fee, richtig?“
Fee nickte unsicher. „Ja, Herrin“, sagte sie ängstlich. Sie ahnte, dass es sicher kein angenehmer Abend werden würde.
Bevor Fee reagieren konnte, trat Gwen ihr mit voller Wucht zwischen die Beine und traf ihre Muschi. Fee schrie auf und fiel vor Gwen auf die Knie.
Petra trat von hinten an Fee heran. „Woran denkst du“, fragte sie Gwen, die sich die wimmernde Fee betrachtete.
„Was hältst du davon, wenn wir sie an ihren schönen langen Haaren aufhängen“, meinte Gwen.
„Gute Idee“, meinte Petra. Sie griff mit beiden Händen nach Fees Haaren und zog die Haare hoch. Dann drehte sie diese mehrfach. Gwen holte sich in der Zwischenzeit ein Seil, das sie mehrfach um den Haarstrang wand und schließlich verknotete.
Gwen holte eine Seilrolle aus dem Schrank und machte diese an einem der Befestigungspunkte in der Decke fest. Das Seil legte sie über die Rolle und zog damit Fee wieder auf die Beine. Fee schrie laut, als sie so an den Haaren nach oben gezogen wurde. Sie versuchte, wieder auf die Beine zu kommen, um dem Zug zuvor zu kommen, aber das half ihr nur wenig, weil nun Petra und Gwen sie immer weiter hochzogen, bis sie schließlich in der Luft hing.
Fee zappelte mit den Füßen in der Luft, bis Petra die Füße ergriff und festhielt. Gwen kam mit einem Schloss, dessen Bügel sie durch die Ringe an den Fußeisen steckte und so die Füße aneinander fesselte. Trotzdem schwang Fees Körper hin und her.
„Warte mal“, meinte Petra. Als Seefahrerin passte es ihr nicht, wenn etwas so lose hin und her schwang. Im Schrank fand sie eine der Platten, die für die Sklavinnen gedacht waren, die auf der Galeere putzen sollten. Sie hängte diese Platte an das Schloss. Fee schrie noch lauter, als das zusätzliche Gewicht an ihren Haaren zerrte.
Gwen betrachtete die von Schmerzen gepeinigte Fee. Ihr Gesicht war feuerrot und sie riss die Augen weit auf. Der Körper war so stark gestreckt, wie es möglich war und man konnte deutlich die Rippen erkennen. Petra nahm ein weiteres Seil, das sie an Fees Kitzlerring befestigte und das sie an einem schweren Sessel fest machte.
„Probier doch mal die Peitsche auf ihrem Rücken aus“, forderte Petra ihre Freundin auf. Gwen ließ sich das nicht zweimal sagen. Sie holte sich ihre Lieblingspeitsche und schlug mit voller Wucht auf Fees Rücken. Durch den Schlag wurde Fee nach vorne geworfen, was den Zug auf die Haare noch erhöhte. Aber noch schlimmer wurde es, als ihr Unterkörper der Bewegung folgend nach hinten schwang und einen entsetzlichen Zug auf ihren Kitzler ausübte.
Gwen und Petra schlugen immer wieder mit ihren Peitschen auf Fee ein. Manchmal machten sie ein paar Minuten Pause, um etwas zu trinken und sich zu erholen. Nur für Fee gab es keine Pause. Als sie endlich genug von diesem Spiel hatten, ließen sie Fee auf den Boden und nahmen ihr die Seile und das Gewicht ab. Fee konnte sich nicht aufrecht halten und stürzte zu Boden. Gemeinsam hoben Gwen und Petra sie auf und schleiften sie aus dem Apartment und dann die Treppen hinab. Dann brachten sie Fee in ihre Zelle, wo sie sie in der Mitte des Raumes einfach auf den Boden warfen. Sie nahmen Fee noch die Schlösser ab, die die Hände und Füße fesselten und verließen dann die Zelle, ohne sich weiter um Fee zu kümmern. Carmen, die sich in die gleiche Zelle wie Fee geschmuggelt hatte, lief sofort zu ihrer Freundin, um ihr zu helfen. Sie konnte aber nicht viel tun, aber sie versuchte, die weinende Fee wenigstens so gut es ging zu trösten.
In den nächsten Tagen wurden immer mehr Sklavinnen aus den Gefängnissen des Landes gebracht. Zusätzlich kamen weitere Sklavinnen aus dem Ausland. Alle Aufseherinnen waren ständig beschäftigt, die Sklavinnen für ihre Bestimmung vorzubereiten. Daneben ging die Ausbildung auf den Ruderbooten weiter. Auf der Galeere wurden immer wieder Sklavinnen aus den Ruhezellen zu den Ruderplätzen gebracht, mussten dort zwei oder drei Stunden angekettet sitzenbleiben und wurden dann wieder in die Ruhezellen gebracht. Nachdem sie auch dort einige Stunden verbracht hatten, wurden sie wieder in die Zellen des Gefängnisses gebracht. Dafür kamen dann andere Sklaven aus den Zellen und nahmen die Plätze auf der Galeere ein.
Die neuen Sklavinnen litten natürlich unter den brutalen Piercings und wunderten sich über die schweren Eisen, die ihnen angelegt wurden. Die meisten von ihnen waren verwirrt und sie verstanden nicht, was überhaupt vor sich ging. Gerüchte gingen durch das Gefängnis, teilweise zutreffend, meist aber absurd.

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In England fuhren Jane und Abigail wie von Gwen angeordnet am Freitag zur Scheune. Beide hatten Reisetaschen und jede auch ihr Notebook dabei. Sie waren gut eine halbe Stunde zu früh und warteten nervös auf das Erscheinen des angekündigten Beauftragten von Gwen. Kurz vor 14 Uhr fuhr dann ein Lieferwagen an der Scheune vor. Zwei Männer stiegen aus.
„Seid ihr Jane und Abigail“, fragte der eine Mann.
„Stimmt“, sagte Jane, „Ich bin Jane und das hier ist Abigail. Wie geht es jetzt weiter?“
Der Mann zeigte auf die Reisetaschen und das andere Zubehör. „Was ist das?“
„Unsere Anziehsachen, Unterwäsche, Kosmetik und so weiter. Und in den kleineren Taschen sind unsere Laptops.“
„In Ordnung. Wir kümmern uns um die Sachen. Ihr beide könnt euch jetzt erstmal ausziehen.“
„Ausziehen“, fragte Jane.
„Ja, ausziehen“, erwiderte der Mann. „Miss Forsyte hat euch doch sicher gesagt, dass ihr meinen Anordnungen ohne Widerworte folgen sollt, oder? Ihr braucht keine Angst zu haben, euch passiert nichts Schlimmes. Und wir werden euch bestimmt nicht vergewaltigen. Darauf habt ihr mein Ehrenwort.“
Jane und Abigail sahen sich einen Moment lang an, dann zuckte Jane mit den Schultern und fing an, sich ihre Bluse aufzuknöpfen. Nach wenigen Minuten standen die beiden Studentinnen nackt vor den beiden Männern. Der Mann, der noch nichts gesagt hatte, holte aus einer Ecke zwei kleine Holzkisten.
„Setzt euch und haltet mir eure rechten Arme hin. Ihr bekommt jede eine Spritze“, sagte der erste Mann.
„Wozu“, erkundigte Abigail sich etwas verwirrt.
„Nichts schlimmes“, versicherte der Mann, „an eurem Ziel ist das Wasser nicht immer ganz sauber und ihr werdet gegen einige Krankheiten geimpft.“
Er holte eine Spritze und eine kleine Flasche aus einer Tasche. Fachmännisch zog er etwas Flüssigkeit aus der kleinen Flasche, hielt dann die Spritze in die Höhe und drückte die Luft aus der Spritze. Dann kam er zu Abigail, desinfizierte eine Stelle am Unterarm und stach ihr die Spitze in eine Vene. „Na, schlimm“, fragte er. Abigail schüttelte den Kopf. Anschließend wiederholte er diese Prozedur und gab auch Jane eine Spritze.
„Ich verstehe immer noch nicht, warum wir uns ausziehen sollten“, meinte Jane.
„Es dauert noch einen Moment“, kam die Antwort. Abigail schüttelte den Kopf, als ein Schwindelgefühl sie durchfuhr. Dann kippte sie langsam ohnmächtig von der Kiste. Jane sah ungläubig zu ihrer Freundin, dann wurde auch ihr Schwarz vor den Augen.
Die Männer ließen die beiden Bewusstlosen auf dem Boden liegen. Sie gingen zu ihrem Lieferwagen und holten zwei große Kisten in die Scheune. Dort legten sie die Studentinnen in jeweils eine der Kisten. Der erste Mann verband jede Studentin mit einem Perfusor. Anschließend schlossen die Männer die Kisten, luden sie ein und die beiden Studentinnen waren auf dem Weg nach Chile.
Bevor sie die Scheune verließen, nahm der eine Mann die Reisetaschen und die Computer. Er warf alles in ein Metalfass, das im Hof stand. Aus dem Wagen holte er einen Reservekanister und kippte einige Liter Benzin über die Sachen im Fass und steckte sie anschließend an.

 

 

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