Chile Kapitel 20

"Klappentext"

Eine Galeerengeschichte

 

Kapitel 20

 

Anne war nun bereits seit einer Woche in ihrer kleinen Zelle eingesperrt. Sie wurde immer unruhiger, weil ihr die Bewegung fehlte. Besonders ihren morgendlichen Lauf vermisste sie. Ihr blieb nicht viel übrig außer einigen Dutzend Liegestützen und Sit-Ups. Sie versuchte, auf der Stelle zu laufen, aber das war unbefriedigend.

Plötzlich hörte sie Schritte und Stimmen außerhalb ihrer Zelle. Es war keine Essenszeit und sie war sofort alarmiert. Die Riegel der Zellentür wurden geöffnet und zwei Männer betraten den Raum. Einer der Männer gehörte zu denen, die ihr immer das Essen brachten, den anderen hatte sie noch nie gesehen. Und dieser ihr unbekannte Man hatte eine Injektionsspritze in der Hand. Der erste Mann trat zu ihr.

Annes Hände waren immer noch gefesselt und sie war seit einer Woche mit dem Halseisen und der Kette an die Wand gefesselt. Anne hatte keine Chance, sich zu wehren, als der Mann sie auf die Pritsche niederdrückte. Mit vor Entsetzen weit aufgerissenen Augen musste sie zusehen, wie der andere Mann zu ihr kam und ihr die Nadel in den Unterarm stach. Sekunden danach wurde es schwarz vor ihren Augen.

Als Anne wieder langsam wach wurde, merkte sie, dass sie nicht mehr in der gleichen Zelle lag, sondern in einer anderen, die wie ein kleines Krankenzimmer aussah. Es gab ein winziges Fenster, durch das Licht in die Zelle fiel. Die Handschellen waren offenbar abgenommen worden aber dafür waren Hände und Füße auf einer Art Krankenbett mit breiten Gurten festgemacht.  Es war deutlich wärmer als in dem Loch, in dem sie vorher gefangen gehalten worden war. Nur ganz langsam wurde ihr bewusst, dass sie vollkommen nackt war!

Anne bewegte ihren Kopf wobei sie bemerkte, dass sie das Halseisen, das sie bisher an die Zellenwand gekettet hatte, nicht mehr da war. Sie überlegte, ob sie um Hilfe rufen sollte, aber das hatte wohl wenig Sinn. Trotzdem rief sie leise „Hallo, ist das wer?“ Keine Antwort. Sie rief noch ein paar Mal, aber ohne Antwort.

Dann wurde die Türe geöffnet. Wieder hörte sie Riegel, die von einer schweren Türe zurückgeschoben wurden. Sie drehte den Kopf und erblickte eine Frau, die einen Ärztekittel trug. Die Frau kam zu ihr. „Hallo, wen haben wir denn da?“

„Ich bin Anne Swikart“, sagte Anne. „Bitte helfen Sie mir. Man hat mich entführt und gefangen gehalten. Und jetzt bin ich hier. Wo immer das ist.“

„Wir sind hier in Chile“, erklärte die Frau. „Aber ich muss dich korrigieren. Du heißt nicht mehr Anne wie auch immer. Du bist nur noch eine Sklavin und zwar die Nummer 63. Und das ist in Zukunft dein Name: 63. Oder genau genommen 0063. Aber du bist eine echte Schönheit. Deutlich größer als die meisten anderen Sklavinnen, gut gebaut, kräftig und mit netten Titten. Ich glaube, ich werde Eva fragen, ob ich dich ein paar Tage hierbehalten kann und mit dir etwas spielen darf, bevor du zu den anderen Sklavinnen kommst. Was hältst du davon?“

„Was meinen Sie mit Spielen?“ fragte Anne.

Die Frau leckte sich mit der Zunge über ihre Lippen während ihre Hand über Annes Bauch nach unten zu ihrer Schal fuhr.

„Perverse Sau“, schrie Anne, aber die Frau lachte nur.

Wenig später kamen zwei Frauen in einer Art Sportdress. Sie lösten die Bänder, die Anne auf dan die Liege gefesselt hatten und legten ihr dafür Hand- und Fußschellen an. So gefesselt brachten sie Anne in einen Raum im Erdgeschoss des Gebäudes, in dem die Fesseln durch sehr viel schwerere Hand und Fußeisen ersetzt wurden und wo ihr ein unglaublich schweres Halseisen angelegt wurde. Anne bemerkte, dass es keine Möglichkeit gab, diese Eisen zu lösen, da die hierzu verwandte Schrauben alle abgebrochen waren. In einem zweiten Raum wurden dann zu ihrem Schrecken die Brüste und der Kitzler gepierct und mit Ringen versehen. Anne stöhnte vor Schmerzen, als sie wieder in die Zelle gebracht wurde, in der sie vor einigen Stunden aufgewacht war. Dort wurde sie von den beiden Frauen wieder auf die Liege gelegt und diesmal wurden ihre neuen Schellen mit Bändern an die Liege gefesselt.

Vor Schmerzen wimmernd und ziemlich verwirrt ob dieser Behandlung lag Anne auf der Liege, bis sie einschlief. Später wurde sie geweckt. Die Ärztin stand vor ihr und lächelte sie an. „Hallo 63. Gut geschlafen? Ich habe eine gute Nachricht für dich. Du darfst noch zwei Tage hier auf der Krankenstation bleiben und ich darf solange mit dir spielen. Ist das nicht toll?“

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Carmen stand auf und sah sich um. Was diese Kira erzählt hatte, klang wirklich nicht gut. Aber konnte das denn überhaupt sein? Eine Rudergaleere, davon hatte sie noch nie gehört. Und Sklavinnen? Das war doch etwas ganz anderes als Gefangene im Gefängnis. Sie sah zu den Aufseherinnen hinüber, die mit irgendeinem Training beschäftigt waren. Schließlich ging sie zu der Gefangenen mit dem zernarbten Rücken.

„Hallo, ich bin Carmen. Ich habe gehört, dass du hier rumerzählst, dass wir als Sklavinnen auf einer Galeere schuften sollen und dass du eigentlich Aufseherin werden solltest.“

„Lass mich in Ruhe“, fauchte die Gefangene sie an.

„Hör mal, sei doch nicht so unfreundlich“, meinte Carmen. „Das bringt doch nichts. Wir müssen hier alle zusammenhalten.“

„Das mag ja auf euch Andere zutreffen, aber ich habe andere Pläne.“

„Und was sind das für Pläne?“ Carmen ließ nicht locker. „Alleine kannst du hier mit Sicherheit nichts ausrichten. Da drüben sind fast so viele Aufseherinnen wie hier Gefangene, wenn nicht sogar mehr.“

Sophia sah Carmen lange an, dann sah sie zur Seite und zeigte ihr so, dass sie sich neben sie setzen sollte. „Ja, stimmt. Eigentlich sollte ich hier Aufseherin werden. Ich komme aus Spanien und habe über das Internet mit Eva Kontakt bekommen. Eva hat hier das große Sagen und sie hat mir einen Job angeboten mit einem erstklassigen Gehalt und mit viel Spaß. Übrigens, ich heiße Sophia.“

„Was meinst du mit ‚Spaß‘?“

„Damit meine ich, dass die Aufseherinnen sich, wenn alles läuft abends unter den Sklavinnen eine aussuchen dürfen, mit der sie dann Spiele machen. Sie auspeitschen oder nach Belieben foltern.“

„Und sowas macht dir Spaß?“ Carmen war schockiert.

„Klar. Wenn sich so eine Sklavin unter den Qualen hin und her windet, wenn du sie auspeitschst oder sie zum Beispiel mit Elektroschocks oder auch mit Nadeln folterst, dann wird sie bald ziemlich folgsam. Dann kannst du sie zwingen, dass sie dich leckt, bis du genug hast. Und du kannst auch sie lecken oder du kannst den Schweiß von ihrer Haut lecken oder dich von ihr bedienen lassen.“

„In dem Gefängnis, wo ich zuletzt war, gab es eine Aufseherin, die musste ich jeden Tag lecken. Das war ekelhaft.“

„Das ist ja das Gute an einer Sklavin: Es interessiert Keinen, was sie dabei findet. Wie hat sie dich denn dazu gezwungen? Mit der Peitsche?“

„Nein, sie wusste etwas, was niemand erfahren durfte.“

„Zum Beispiel?“

Carmen zögerte. Aber dann dachte sie, dass sie dadurch unter den Gefangenen besser dastehen konnte. „Sag es bitte nicht weiter, aber ich habe eine andere Gefangene unter der Dusche abgemurkst. Habe ihr einfach einen geschliffenen Löffel ins Herz gerammt.“

„Ich bin beeindruckt“, erklärte Sophia. Vielleicht konnte sie Jemanden wie Carmen brauchen. „Ich suche einen Weg, wie ich hier rauskomme. Wenn du mir hilfst, kannst du mitkommen. Aber zuerst habe ich noch ein paar Rechnungen hier offen.“

„Wen willst du abmurksen“, erkundigte Carmen sich.

„Zuerst mal diese Eva, die steht ganz oben auf der Liste. Und dann Helga. Die hat mir die Brüste und den Kitzler gepierct. Aber das sollte nur durch die Vorhaut gehen und sie hat mir die Nadeln und den Ring auch durch den Kitzler gebohrt. Das tut höllisch weh.“

„Autsch“, meinte Carmen. Sie konnte sich vorstellen, welche Wut Sophia hatte. „Hast du denn schon eine Idee, wie wir hier rauskommen?“

„Noch nicht, aber ich arbeite daran.“

Die beiden unterhielten sich noch eine ganze Weile, bis die Wärterinnen kamen und den Freigang beendeten. Die Gefangenen wurden in die Zellen zurückgetrieben.

Später kamen vier Wärterinnen in die Zelle, in der Carmen saß.  „Die Nummern 0037 bis 0048 aufstehen“, befahl eine von ihnen. Die Gefangenen mussten sich in einer Reihe aufstellen.

Dann wurden ihnen die Füße mit kurzen Ketten zusammengekettet und die Arme hinter dem Rücken mit einem Schloss festgemacht. Zuletzt wurde wie vor einigen Tagen eine Kette zwischen den Beinen der Gefangenen durchgeführt und immer an den Kitzlerringen befestigt. So wurde diese Gruppe aus der Zelle geführt. Vom Gang aus ging es durch eine andere Türe als der, die zum Gefangenenhof führte, in den anderen Hofbereich. Sie mussten den Hof überqueren und kamen zu einem Tor in der hohen Mauer.

Hinter diesem Tor folgte ein langer Gang, der auf beiden Seiten und auch oben mit Stacheldraht eingefasst war. Schließlich gelangten sie an eine Kaianlage, wo 2 Ruderboote festgemacht waren. Carmen fragte sich, ob das die Boote waren, auf denen sie in Zukunft schufften sollten. Aber wozu brauchte man dann 300 Sklavinnen?

Die Wärterinnen machten eine Gefangene nach der anderen frei, brachten sie zum Ruderboot und ließen sie sich dort immer zu zweit nebeneinander hinsetzen. Dort wurde zunächst die Kette zwischen den Beinen an einem Ring im Rumpf festgemacht, danach lösten die Wärterinnen die Schlösser an den Armen. Die Arme wurden nach vorne geführt und an langen Rudern angekettet. Während der ganzen Prozedur hatten die Gefangenen keinerlei Chance, sich irgendwie zur Wehr zu setzen, da immer mindestens drei Wärterinnen sich um sie kümmerten

Als endlich alle Gefangenen angekettet waren, stellte sich eine der Wärterinnen vor sie hin. „Sklavinnen“, sagte sie ziemlich barsch, „Dies ist eines der Übungsboote, auf denen ihr Lernen werdet, wie man richtig rudert. Bald wird auch die große Galeere kommen, auf der ihr den Rest eures Lebens verbringen werdet. Ihr seid keine Strafgefangenen mehr, die nach Verbüßung eures Urteils freigelassen werden, sondern ihr seid Sklavinnen. Sklavinnen haben keinerlei Rechte und tun, was man ihnen sagt. Und wenn ihr nicht sofort jedem Befehl nachkommt oder wenn ihr euch nicht anstrengt oder wenn es einer Wärterin danach ist, bekommt ihr die Peitsche zu spüren. Und uns macht es Spaß, euch auszupeitschen und zu foltern. Außer dieser Arbeit hier seid ihr außerdem unsere Sexsklavinnen, mit denen wir machen, was wir wollen. Jetzt greift nach den Rudern und wir können mit dem Training anfangen!“

Die Sklavinnen waren wie vor den Kopf gestoßen: Sie sollten hier bis zu ihrem Lebensende als Sklavinnen dienen? Alle Sklavinnen auf diesem Boot kamen aus den Gefängnissen des Landes und sie hatten nur Strafen von einigen Jahren vor sich. Sie fingen an, gegen diese Behandlung zu protestieren. Drei Wärterinnen sprangen ins Boot und fingen sofort an, mit ihren Peitschen auf die Sklavinnen einzuschlagen. Jedes Mal wenn die Peitsche eine Sklavin traf schrien sie: „Du bist nur noch eine Sklavin. Greif zum Ruder und mach dich bereit.“

„Genug“, rief die Wärterin, die vorne stand. Die anderen Wärterinnen hörten auf, die Sklavinnen auszupeitschen. „Also greift jetzt zu den Rudern und macht euch bereit.!“

Die Sklavinnen griffen widerstrebend nach den Rudern.

„Vorbeugen, so weit es geht, Arme ausstrecken““

„Ruder eintauchen, zurücklehnen und die Arme anziehen!“

„Ruder aus dem Wasser, vorbeugen und Arme vorstrecken!“

„Reihe 2 links ist faul!“ Sofort landete die Peitsche auf dem Rücken der Sklavin, die laut aufschrie.

Immer weiter kamen die Kommandos. Die Wärterinnen benutzten ihre Peitschen, um die Sklavinnen anzutreiben. Das Boot bewegte sich nur langsam und fuhr einen weiten Kreis im Hafengebiet. Keine der Sklavinnen war eine so harte Arbeit gewohnt und sie stöhnten und schwitzten. Die Sklavinnen hatten keine Möglichkeit, die Zeit zu messen, aber nach zwei Stunden reichte es den Wärterinnen. Sie ließen das Boot wieder am Kai anlegen.

Jetzt wurde eine Sklavin nach der anderen aus dem Boot geholt, genauso wie auf dem Hinweg gefesselt und aneinandergekettet und schließlich wurden sie in eine Zelle zurückgebracht. In der Zelle ließen sich die Sklavinnen, nachdem sie von den Fesseln befreit waren, auf den Boden sinken. Alle stöhnten, weil ihnen die Rücken weh taten.

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Später am Abend saßen Gwen und Petra in der Kantine und nahmen ihr Abendessen ein. Gwen sah auf ihre Uhr: „Sag mal, Petra, was hältst du davon, wenn wir uns eine Sklavin zum Spielen holen?“

„Meinst du Kira“, fragte Petra mit halbvollen Mund.

„Ehrlich gesagt dachte ich eher eine von den neuen Sklavinnen. Vielleicht eine, die etwas mehr Titten hat.“

„Klar, warum nicht? Hast du etwas Besonderes vor?“ wollte Petra wissen.

„Nein, einfach nur etwas spielen. Die neuen Sklavinnen haben meist diese leicht olivenfarbige Haut, ich finde das geil. Und die meisten sind auch noch ungezähmt.“

„Ich bin dabei“, meinte Petra. „Hast du eine bestimmte Sklavin im Sinn?“

„Nein. Wir gehen einfach in eine der Zellen und suchen uns eine Sklavin aus.“

„Gut, dann lass uns die Tabletts wegbringen und dann gehen wir rüber.“

Wenige Minuten später standen Gwen und Petra in einer der Zellen. „Diese Sklavinnen haben heute ihr erstes Rudertraining absolviert. Sieh dir mal an, wie fertig die immer noch sind. Ich wette, die riechen auch entsprechend nach Schweiß. Die Dusche durften sie jedenfalls noch nicht benutzen. Was hältst du von der da, Nummer 39?“

„Nein, für meinen Geschmack etwas zu dick. Die muss erst abnehmen. Und die Rothaarige da, 48?“

„Ich hatte einige Rothaarige in England“, erklärte Gwen. „Werden eher überschätzt.“ Sie sahen sich weiter um. „Hier, die ist doch gut“, sagte Petra und zeigte auf Carmen. „Nummer 47.“

„Einverstanden“, sagte Gwen. „Nummer 47, aufstehen.“

Carmen blieb auf dem Boden sitzen und presste sich dichter an die Mauer. Vergeblich. Petra kam zu ihr und ergriff den Ring in Carmens Halseisen, an dem sie Carmen nun in die Höhe zog.

Als Carmen vor ihnen stand, umrundeten Gwen und Petra sie und betrachteten ihren Körper. Petra streichelte über die frischen Striemen, die vom Nachmittagstraining stammten. Gleichzeitig strich Gwen Carmen durch den Schritt. Carmen versuchte, Gwens Hand auszuweichen aber Petra schubste Carmen nach vorne.

Petra nahm eine Führleine, die sie sich mitgenommen hatte und hakte diese in Carmens Kitzlerring ein. So zogen die Beiden Carmen aus dem Raum. Vor der Türe nahm Gwen einige Ketten, die überall an Haken in der Wand hingen und fesselte Carmen erst die Füße und dann die Hände.

Mit Carmen im Schlepptau gingen Gwen und Petra in Richtung des Hauptgebäudes. Carmen fiel es schwer, mitzuhalten. Einerseits behinderten die Ketten sie beim Laufen und andererseits war sie nach der Kraftanstrengung beim Rudern ziemlich verausgabt. Allerdings dachte vor allem Petra nicht daran, deshalb Rücksicht zu üben. Sie zog immer wieder recht fest an der Führleine.

 

 

 

 

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