Chile Kapitel 18

"Klappentext"

Eine Galeerengeschichte

 

Kapitel 18

In den folgenden Tagen lief das Training für die Aufseherinnen nach dem gleichen Schema ab. Aber schon bald machten sich Fortschritte bemerkbar. Nach und nach schafften alle es, bei den morgendlichen Läufen mitzuhalten und die letzten Aufseherinnen kamen weniger als 5 Minuten nach ihren jeweiligen Gruppen wieder zurück. Insbesondere das Nahkampftraining war bei allen Teilnehmerinnen sehr beliebt.

Auf Evas Wunsch richtete Sonja für die Führungsoffiziere und die drei Caldama-Schwestern ein zusätzliches Training am späten Nachmittag ein. Eva war die Meinung, dass diese Gruppe sich auch unter Umständen gegen aufrührerische Aufseherinnen zur Wehr setzen können sollten.

Außerdem kamen an diesen Tagen auch einige zusätzliche Helferinnen, die besonders in der Küche dringend benötigt wurden.

Am Mittwoch der zweiten Woche konnte Eva einige Neuigkeiten verkünden. Sie versammelte die Aufseherinnen im Hof: „Ich habe zwei wichtige Neuigkeiten zu verkünden und ich hoffe, dass ihr euch über beide freuen werdet. Erstens habe ich von der Werft die Information bekommen, dass unsere Galeere Ende der Woche fertiggestellt sein wird und dass ein Schlepper sie am Montagabend oder Dienstagmorgen hierherbringen wird. Im Moment ist das Wetter recht günstig für diesen Vorgang. Dadurch werden wir dann einen Teil des Trainings auch schon in der tatsächlichen Arbeitsumgebung abhalten können. Für euch aber viel wichtiger ist die zweite Neuigkeit: Morgen erwarte ich eine größere Anzahl neuer Sklavinnen. Wahrscheinlich werden 25 bis 28 Sklavinnen kommen. Die ersten davon sollten gegen Mittag hier sein, die anderen kommen dann im Laufe des Tages. Das heißt, dass wir die Sklavinnen am Freitag für den Dienst vorbereiten können. Danach sollten wir ihnen jedoch zwei Tage Zeit geben, sich etwas von dieser Prozedur zu erholen. Ich denke zwar nicht daran, die Sklavinnen in Watte zu packen, aber diese Erholungsphase ist aus praktischen Gründen erforderlich. Die frischen Piercings sollten anfangen, auszuheilen, weil wir es sonst mit Infektionen und Entzündungen zu tun bekommen.

Ab Montag stehen die Sklavinnen euch auch für eure Freizeitbeschäftigung zur Verfügung.  Allerdings müssen wir hier ein paar Einschränkungen machen. Mein Vorschlag lautet, dass jedes Zimmer, also immer die beiden von euch, die sich ein Zimmer teilen, sich jede Woche zweimal eine Sklavin zum Spielen holen darf. Und zwar immer nach dem Ende des Trainings bis Mitternacht. Um Mitternacht sollten die Sklavinnen wieder in ihren Zellen sein. Und um die Sklavinnen nicht zu überfordern darf eine einzelne Sklavin nicht zwei Tage hintereinander zum Spielen geholt werden. Diese Regeln gelten aber nur für die erste Zeit. Später, wenn die Galeere im Dienst ist, haben wir so viele Sklavinnen zur Verfügung, dass ihr euch deutlich öfter eine Sklavin holen könnt. Und selbstverständlich erhoffe ich mir, dass ihr vorerst die Sklavinnen mit etwas Augenmaß behandelt. Wir wollen doch länger etwas von Ihnen haben.“

Die Aufseherinnen klatschten laut Beifall und es waren zustimmende Rufe zu hören.

„Noch etwas“, verkündete Eva. „Wenn die Sklavinnen eingetroffen sind, werden wir die Gruppen ein wenig verkleinern und aus den bisherigen 5 Gruppen 6 Gruppen machen.  Zusätzlich zu den bisherigen Trainingseinheiten soll eine Gruppe sich jeweils um die Sklavinnen kümmern, sei es sie füttern oder beim Freigang bewachen. Außerdem sollten wir damit anfangen, die Sklavinnen langsam in Form zu bringen, als etwas Gymnastik. Ich denke an Liegestützen, Sit-ups oder dergleichen. Ihr könnte dann das Erlernte schon mal in die Praxis umsetzen. Nicht, dass die Peitschen in den Schränken vergammeln.“

Jetzt gab es etwas Gejohle und einige Pfiffe waren zu hören. Dann bestimmte Eva noch zwei Aufseherinnen, die Sophia aus der Krankenstation abholen sollten und sie in eine der Zellen brachten.

Sophia hatte sich noch nicht wieder erholt und die beiden Aufseherinnen mussten sie zur Zelle schleifen. Dort angekommen ließen sie Sophia einfach auf den Boden fallen. Die Gefangenen, die in der Zelle dem Schauspiel zusahen, reagierten zunächst kaum. Einige besprachen sich leise, ob sie Sophia umbringen sollten, aber sie fanden es doch besser, wenn diese die gleichen Qualen wie sie selber ertragen musste. Irgendwann standen drei Sklavinnen auf und zogen Sophia auf die Beine. Sie drehten sie mehrfach herum, so dass alle die offenen Wunden sehen konnten. Sie sahen sich auch Sophias Piercing an und lachten, als sie sahen, dass auch der Kitzler durchbohrt war. Schließlich ließen sie Sophia wieder auf den Boden fallen und begaben sich wieder auf ihre Plätze. Eine von ihnen trat Sophia aber im Weggehen einmal, wobei sie deren Gesicht traf und ihr eine blutende Nase verpasste.

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Carmen saß bereits seit drei Tagen in einer sehr großen Zelle einer Transferstation. Diese Transferstationen waren eingerichtet worden, um den Austauschprozess des Gefangenen zu optimieren. Anfangs hatte Carmen mit zwei weiteren Gefangenen aus dem gleichen Gefängnis in der Zelle gesessen, in dem sie zuletzt gewesen war. Ab und zu wurden auch andere Gefangene in die Zelle gebracht. Zuletzt waren sie zu neunt gewesen. Aber am Abend des ersten Tages war eine elegant angezogene Frau gekommen und sie mussten sich alle nebeneinander aufstellen.  Die Frau, die von den Angestellten der Transferstation sehr höflich behandelt wurde, hatte sie sich angesehen und dann auf drei von Ihnen gezeigt. Diese drei wurden anschließend in eine andere Zelle verlegt. Carmen hatte am folgenden Morgen gemerkt, dass diese drei in den ersten Transporter gesteckt wurden.

Auch im Laufe dieses Tages wurden weitere Gefangene gebracht und zu ihnen in die Zelle gesteckt. Abends wiederholte sich die gleiche Auswahlprozedur. Wieder kam diese elegante Frau und die Auswahl wurde wiederholt. Carmen verstand nicht, was das sollte. Nach dem dritten Tag blieben nach der erneuten Auswahl 14 Gefangene in der Zelle zurück.

Als die Frau den Gang vor der Zelle verließ, sagte sie zu einer der Wärterinnen „Schicken Sie uns die restlichen morgen früh mit dem ersten Bus.“

Die Wärterin antwortete „Selbstverständlich, Senora de Caldama. Ganz wie Sie es wünschen.“

Die Frau war also eine Senora de Caldama. Carmen hatte den Namen schon mal irgendwo gehört, aber sie hätte nicht sagen können, wo das gewesen war und in welchem Zusammenhang.

Am folgenden Morgen wurden alle Gefangenen in der Zelle für den Transport vorbereitet, das heißt, sie bekamen Hand und Fußeisen angelegt, die jeweils mit Ketten verbunden waren. Danach mussten sie noch etwas warten, aber dann wurden sie zu einem Bus gebracht. Dieser Bus war deutlich kleiner als der Bus, mit dem üblicherweise Gefangene zwischen den Gefängnissen ausgetauscht wurden.

Die Fahrt dauerte mehrere Stunden, bis sie schließlich nicht unerwartet an einem Gefängnis ankamen. Carmen sah sofort, dass hier alles viel neuer aussah als bei den anderen Gefängnissen, die sie bislang gesehen hatte. Diese waren alle mehr oder weniger alt gewesen und hätten sicher eine Renovierung nötig gehabt. Hier aber gab es neue Zäune, Unmengen von Stacheldraht und eine unglaublich hohe Mauer umschloss das Gelände. Der Bus fuhr in einen kleinen Vorhof, der mit Stacheldrahtzäunen begrenzt war und wo sie aussteigen mussten. Sofort kamen einige Wärterinnen,  seltsamerweise in einer Art Sportdress, dafür aber mit Peitschen bewaffnet. 

Dass eine Wärterin eine Peitsche hatte, hatte Carmen noch nie gesehen. Schlimmer war aber, dass die Wärterinnen diese ohne jedes Zögern auch einsetzten. Sie schrien die Gefangenen an und drängten sie durch eine Tür. Von der Türe austrieben die Wärterinnen sie zu einem Gebäude, das wohl erst kürzlich gestrichen worden war. Der Gefängnishof, über den sie getrieben wurden war weit größer als die in den anderen Gefängnissen. Zu Carmens Verwunderung waren aber keine Gefangenen auf dem Hof zu sehen. Ein Teil des Hofes war durch einen Stacheldrahtzaun abgetrennt. Auf dem restlichen Hof sah Carmen einige Gruppen von Frauen, die offenbar irgendetwas trainierten. Nach der Kleidung – Sportkleidung – waren das wohl ebenfalls Wärterinnen.

Während die Gefangenen über den Hof getrieben wurden, unterbrachen die Wärterinnen ihre Trainings und sahen zu den Gefangenen herüber. Carmen sah, dass einige ihre Nachbarinnen anstießen und auf die eine oder andere Gefangene wiesen.

Als sie das Gebäude erreichten, wurde dort eine Türe geöffnet und sie wurden durch einen Gang bis zu einer Zelle getrieben.  Nachdem alle in der Zelle waren wurde die Türe hinter ihnen verriegelt. Alle warteten, was nun passieren würde, aber man ließ sie vorläufig alleine. Carmen sah sich in der Zelle um. Sie sah sofort die Duschköpfe in der Decke und die Löcher am Boden. Sie ahnte, wozu diese dienten und suchte sich eine Stelle in einer Ecke, die möglichst weit von den Löchern entfernt war und setzte sich hin.

Nach einiger Zeit erschienen vier Wärterinnen. Sie öffneten die Zellentür und brachten einen großen Topf sowie Plastikschüsseln in die Zelle. Sie begannen, aus dem Topf eine Art Eintopf in die Schüsseln zu füllen und an die Gefangenen zu verteilen. Eine ihrer Mitgefangenen fragte: „He, was ist mit Löffeln?“

„Halt die Schnauze und nimm deine Drecksfinger“, schnautzte eine der Wärterinnen sie an. Carmen bekam das mit. Sie hatte keine Lust auf eine Konfrontation mit den Wärterinnen, die schon vorher sehr freigiebig mit ihren Peitschen umgegangen waren. Sie nahm sich eine der Schüsseln und setzte sich in ihre Ecke. Der Eintopf schmeckte eher fade und war ziemlich verkocht. Dafür enthielt er aber anscheinend reichlich Fleisch, auch wenn dieses kaum zu erkennen war.

Kurz nachdem die Wärterinnen die Zelle mit dem großen Topf verlassen hatten, kamen zwei weitere Wärterinnen und brachten Plastikflaschen mit Wasser. Eine Halbe Stunde später wurden dann die Schüsseln wieder eingesammelt, aber die Gefangenen durften die Wasserflaschen behalten.

Später am Nachmittag kamen die Wärterinnen wieder zur Zelle und brachten sie alle in den abgeteilten Bereich des Gefängnishofes, wo sie sich die Beine vertreten durften. Dort trafen sie auch auf einige andere Gefangenen. Es stellte sich heraus, dass auch diese im Laufe des Tages in diesem merkwürdigen Gefängnis angekommen waren.

Carmen wunderte sich, dass ihnen die Kette nicht wie sonst üblich innerhalb des Gefängnisses abgenommen worden waren. Sie fragte einige der anderen Gefangenen, aber keine konnte sich einen Reim darauf machen.

Nachdem sie wieder in die Zelle gebracht worden waren, gab es auch noch ein Abendessen mit dem gleichen Eintopf wie am Mittag und jede Gefangene bekam eine frische Flasche Wasser.

Auch am folgenden Morgen gab es den gleichen Eintopf. Carmen fragte sich, ob sie wohl für die nächsten Jahre jeden Tag dieses Zeug essen musste.

Kurz nachdem sie ihr Frühstück bekommen hatten, kamen wieder Wärterinnen in die Zelle. Sie wählten 4 Gefangene aus und brachten sie aus der Zelle.  Wieder geschah nichts weiter, dann kamen erneut Wärterinnen und wählten 4 Gefangene aus. Diesmal war Carmen eine davon. Sie wurden über den Hof in eines der anderen Gebäude gebracht und fanden sich bald in einem weißgekachelten Raum wieder. Außer den Gefangenen waren neun Wärterinnen anwesend, alle im Sportdress, wobei eine von ihnen offenbar eine Art Lehrerin war. Die Gefangenen mussten sich an eine Wand stellen und man legte Ihnen Ketten um den Hals. Erst jetzt nahm man ihnen die Hand- und Fußfesseln ab, die sie den ganzen vorigen Tag getragen hatten.

„Ausziehen“, befahl die Lehrerin. Keine der Gefangenen rührte sich. Die Lehrerin gab den anderen Wärterinnen ein Zeichen, worauf hin diese sich Peitschen von einem Tisch nahmen und sofort anfingen, damit auf die Gefangenen einzuschlagen und sie dabei anschrien, sie sollten sich ausziehen. Schließlich rief die Lehrerin „Es reicht“. Die Wärterinnen zogen sich etwas zurück während die Gefangenen sich beeilten, sich auszuziehen.

Die Lehrerin zeigte auf zwei der Wärterinnen. „Holt euch die erste“.

Sofort gingen diese Wärterinnen zur ersten Gefangenen und lösten die Kette von deren Hals. Sie brachten sie zu einem Tisch, auf dem verschiedene Gegenstände lagen, die Carmen nicht erkennen konnte. Dann wurde die Gefangene an mehreren Stellen vermessen und die Wärterinnen suchten einige von den Teilen auf dem Tisch aus. Sie brachten diese Teile zu einer Maschine und spannten sie dort ein. Die Maschine kreischte für einige Sekunden, die Carmen wie eine Ewigkeit vorkamen. Als alle Teile bearbeitet worden waren, legte die Wärterinnen diese Teile der Gefangenen an. Sie steckten Schrauben in die Teile und zogen diese fest an.

Carmen erkannte, dass ihnen hier besonders schwere Hand-, Fuß- und Halsfesseln angelegt wurden. Sie fand das merkwürdig, weil sie doch sicher bald wieder verlegt werden würden und in den anderen Gefängnissen waren so schwere Fesseln nicht üblich.

Nachdem die erste Gefangene diese Fesseln bekommen hatte, wurde sie wieder an der Wand angekettet und die nächste Gefangene war an der Reihe. Carmen war die Dritte. Als sie wieder an der Wand stand, konnte sie sich die Fesseln ansehen. Diese waren unglaublich schwer und es würde bestimmt unangenehm sein, sie länger zu tragen. Auf den Fesseln war die Nummer 0047 eingraviert. Die Köpfe der Schrauben waren abgebrochen und Carmen fragte sich, wie man ihr diese Fesseln je wieder abnehmen sollte.

Danach wurden die Gefangenen, begleitet von den Wärterinnen und der Lehrerin in einen anderen Raum gebracht. Bereits auf dem kurzen Weg spürte Carmen das Gewicht ihrer neuen Fesseln. Sie konnte kaum ihre Füße heben. Auch in dem zweiten Raum wurden sie an die Wand gekettet. Wieder holten zwei Aufseherinnen die erste Gefangene und brachten sie an eine andere Wand, wo sie die Gefangene mit weit ausgebreiteten Armen und gespreizten Füßen an die Wand fesselten.

Die Lehrerin holte einige Teile aus einem Schrank und legte sie auf ein Tablett, das sie zu der Gefangenen brachte. Eine der Wärterinnen nahm einen offenbar spitzen und gebogenen Gegenstand und führte ihn, kommentiert von der Lehrerin, an die Brust der Gefangenen. Dann machte sie eine ruckartige Bewegung und stieß der Gefangenen den Gegenstand nahe dem Nippel durch die Brust. Die Gefangene war einen Moment still vor Schock, dann schrie sie laut und gellend. Carmen sah, dass etwas Blut von ihrer Brust hinunterlief. Die Gefangene war kreidebleich geworden aber den anderen Gefangenen ging es genauso.

Nachdem die Wärterin den Gegenstand wieder aus der Brust herausgezogen hatte, schob sie der Gefangenen einen anderen, kleineren Gegenstand durch das frische Loch und befestigte etwas an diesem Gegenstand. Als Die Wärterin etwas zurücktrat, sah Carmen, dass die Gefangene jetzt einen Ring in ihrer Brust trug. Die anderen Wärterinnen klatschten während die Gefangenen versuchten, sich von den Ketten zu befreien. Allen Gefangenen war sofort klar geworden, dass ihnen die gleiche Behandlung bevorstand.

Nun kam die zweite Wärterin an die Reihe. Sie wiederholte die gleichen Arbeitsschritte mit der anderen Brust der Gefangenen. Danach knieten sich die beiden Wärterinnen vor die Gefangene, griffen ihr zwischen die Beine und verpassten ihr zum Schrecken der Gefangenen auch noch einen Ring an der Kitzlervorhaut. Die Schreie der Gefangenen waren unerträglich und der Schrecken war allen Gefangenen in die Glieder gefahren. Zuletzt sprühten die Wärterinnen der Gefangenen etwas auf die Wunden, was diese zum letzte Mal aufschreien ließ. Sie brachten die Gefangene wieder zur Wand, an der auch Carmen noch stand und fesselten sie dort mit einer Kette. Jetzt traten die beiden nächsten Wärterinnen vor und holten sich die Gefangene, die direkt neben Carmen stand. Diese versuchte, sich zu wehren, aber sofort traten die Peitschen wieder in Aktion.

Als auch diese Gefangene gleichermaßen behandelt worden war, kamen die nächsten Wärterinnen auf Carmen zu. Carmen schrie und bettelte Gleichzeitig verlor sie die Kontrolle über ihre Blase und der gelbe Strahl lief ihr die Beine entlang, was die Wärterinnen zu einem Lachanfall brachte. Nie zuvor in ihrem Leben hatte Carmen solche Schmerzen erleiden müssen wie in diesem Raum. Sie hörte sich selber schreien, sah das Blut ihre Brüste hinunterlaufen. Am liebsten wäre sie ohnmächtig geworden, aber diese Erlösung blieb ihr verwehrt.

Nachdem auch die letzte Gefangene dieses Martyrium erlitten hatte, wurden ihnen Ketten angelegt, die ihre Hände und Füße verbanden. Dann Wurden sie hintereinander in einer Reihe aufgestellt, wobei jede Gefangene von einer Wärterin gehalten wurde. Eine der anderen Wärterinnen nahm eine lange Kette, die sie ihnen zwischen den Beinen durchschon und sie mit Karabinerhaken an den Kitzlerringen befestigte.

Mit dem langen Ende der Kette in der Hand zog sie die Gefangenen hinter sich her. In einem Schleichtempo ging es über den Hof bis zu dem Gebäude, in dem sie die Nacht verbracht hatten. Bei jedem Schritt riss die Kette an den geschundenen Körpern und verursachte neue Schmerzen und weitere Schreie. Dort wurden sie jedoch in eine an der Zelle gebracht, wo sie auf die Gefangenen trafen, die vor ihnen abgeholt worden waren. Die Kette zwischen den Kitzlerringen wurden abgenommen, dann ließen die Wärterinnen die Gefangenen alleine.