Bonnie und Hide - Ihr erster Versuch

"Klappentext"

Die Erzählung einer real stattgefundenen Begebenheit, erzählt aus der perspektiven eines omnipotenten Beobachters, beschreibt das Kennenlernen zweier junger Menschen. Von der ersten virtuellen Begegnung bis hin zum ersten realen Treffen werdet ihr langsam mit beiden Protagonisten vertraut gemacht. Ob der erste gemeinsame Coup gelingt?

 

Sie hatten sich auf einen Plattform im Internet kennengelernt, eine dieser Seiten, auf denen es offiziell um alles Mögliche und Unmögliche ging, aber dennoch alle Anwesenden wegen dem Einen angemeldet zu sein schienen. Hier gab es von plumpen Penisbildern, gefesselten Frauen bis hin zu erotischer Aktfotografie so ziemlich alle Nuancen von nackter Haut zu bestaunen, gelegentlich versuchte sich auch der eine oder andere Nutzer im Schutze der Anonymität an gewagteren Dingen. Andere wiederum begriffen die Community als ihre Chance ihre eigenen lyrischen oder gar poetischen Ergüsse einem etwas breiteren Publikum zu präsentieren während der wohl größte Teil eher die Rolle des stillen Beobachters einnahm.

Wie überall im Internet - zumindest in Foren, die nicht einmal einen Avatar oder Pseudonym öffentlich sichtbar machten - stieg und fiel das Niveau abhängig von der Tages- oder Nachtzeit, dem vorgegebenen Thema und ab und an auch mal durch einzelne, bestimmte Nutzer rapide.
Ebenfalls beinahe absehbar war das absolut unausgeglichene Verhältnis zwischen den Geschlechtern, wodurch es immer wieder unter Beiträgen von Frauen zu regelrechten Hahnenkämpfen kam, die nicht selten in gegenseitigen Beleidigungen endeten.

Auslöser des Ganzen war ein Bildbeitrag von ihr gewesen, den sie - wie hier üblich - mit ihrem Tag  „Bonnie“ markiert hatte. Angezogen von der eher subtilen Erotik musste einfach ein Kommentar durch ihn abgegeben werden. Eigentlich hatte er sich ja vorgenommen, keine Bilder mehr zu loben oder zu kritisieren, aber hier wollten die Finger einfach nicht aufhören zu tippen. Für ihn geschah dann das unfassbare - obwohl sein Kommentar nicht unbedingt der tiefgründigste  war, den er jemals verfasst hatte, ging sie darauf ein.

Mit exakt dem gleichen Humor entwickelte sich beinahe etwas wie ein Gespräch, bei dem die meisten anderen Nutzer wohl nicht mehr ganz mitkamen und sich nach und nach trollten. Nur ein weiterer Mann hatte die Komik der Situation recht schnell erfasst und beteiligte sich ebenso rege, beinahe so, als wollte er einen Wettstreit heraufbeschwören, wer von beiden die Gunst einer weiterführenden Konversation über das Bordeigene Nachrichtensystem erhalten sollte. Für ihn war das bis dahin noch nicht unbedingt so wichtig, obwohl er gerne den Kopf und natürlich dessen Inhalte zu dem gezeigten Körper kennenlernen wollte.

Wobei kennenlernen an dieser Stelle zu weit gefasst war, denn die Distanz zwischen Nordrhein-Westfalen und der Bundeshauptstadt ist nicht unbedingt klein - das würde er niemals einfach so auf sich nehmen. Nicht, um einen Kaffee mit einer vollkommen unbekannten Frau zu trinken. Außer, ja, außer dann wenn er eh mal wieder in dieser Richtung unterwegs sein sollte. Das kam in mehr oder weniger regelmäßigen Zeitabständen vor und so beschloss er, diese Information beiläufig einmal einzustreuen.

Im Wesentlichen drehte sich alles in Anlehnung an ihren Alias um zwei berühmte Gangster, wobei er geschickt „Hyde“ als überholt ausgab und komplett anonym bleib. Der zweite Mann gab ebenso engagiert und phantasievoll den ermittelnden Polizisten. Im Laufe des Gesprächs tasteten sich alle drei gegenseitig ein wenig ab, klopften auf Schwächen und es wurde vermutlich gleich vor drei Computer- oder Handybildschirmen herzlich gelacht.
Vor einem der Bildschirme aber wurde es irgendwann still. Eine Nachricht. Von ihr.

Nervosität wäre das falsche Wort gewesen um sein Gefühl in dem Moment zu beschreiben, eher eine positive Überraschung, mit der er nicht gerechnet hatte. Es war bei weitem nicht die erste Nachricht, die hier bei ihm eintrudelte, aber bislang ging es meistens eher um Feedback zu seinen Geschichten, um allgemeine Fragen, Fachsimpeleien zu komplett anderen Themengebieten und eher selten um Sex. Zumindest eher selten darum, sich potentiell mit der Absicht Sex zu haben kennenzulernen.

Ihre Nachricht war nicht unbedingt als umfassend zu bezeichnen, genau genommen waren es nur zwei Worte. Aber welche Bedeutung sie mit sich trugen! „Na Komplize“, gefolgt von einem schelmisch grinsendem Smiley.
Schnell entspann sich eine Konversation, die an zweideutigen Bildern kaum etwas liegen lies, ohne auch nur einmal explizit sexuellen Kontext anzusprechen. Immer in den beiden Rollen entspann sich schnell ein Plan, doch mal gemeinsam über einen Coup nachzudenken.

Die Vorstellungen beider schienen sich zu decken und sein Vorschlag, sie als gefesselte Geisel getarnt an dem Polizisten vorbei in Freiheit zu bringen, fand schnell Anklang. In dieser Symbolik bleibend konnten beide nach und nach herausfinden, dass beide auf eher härtere Gangart standen, wobei sie gerne einmal die Rolle der unterlegenen einnehmen würde. Sie hatte bis dahin noch nie wirklich Gelegenheit dazu gehabt, während er schon etwas länger in diesen Bereichen Erfahrungen sammeln konnte.

Schnell wurden Telefonnummern getauscht, noch bevor sie ihn überhaupt auf einem Bild hatte sehen können. Und auch er kannte von ihr nur die Rückansicht, die ihm allerdings überaus gut gefallen hatte. Es war kein billiges Bild, sondern brachte prickelnde Erotik mit sich. Dennoch galt das Interesse beiderseits noch immer den Gedanken des Gegenüber und so schlossen sich lange Konversationen über Messenger und Telefonate an, bis beide dann doch auch einmal das Gesicht sehen und zeigen wollten.

Angenehm überrascht bröckelte sein Zweifel, den Weg auch einmal so auf sich zu nehmen immer weiter. Sie weckte seine Neugier immer wieder aufs Neue und auch schien er sie nicht ganz kalt zu lassen. Nach nicht einmal drei Wochen ergab sich dann eine Gelegenheit: Er musste zwar nicht bis Nordrhein-Westfalen, aber zumindest ein deutliches Stück in diese Richtung. Vorsichtig machte er den Vorschlag, ob sie denn nicht zufällig an diesem Tag Zeit habe und ein wenig zu seiner erneuten Überraschung sagte sie fast sofort zu, erklärte sich sogar bereit, ihm entgegen zu fahren.

Die Zeit bis zu dem vereinbarten Samstag zog sich wie Kaugummi. Eine Nachricht folgte auf die nächste, Pläne wurden geschmiedet und wieder verworfen, bis es dann komplett feststand. Die Landeshauptstadt von Niedersachsen sollte Ort der Zusammenkunft sein und sie wollten sich einfach nur kennenlernen. Etwas spazieren gehen vielleicht, die Stadt ansehen und viel miteinander reden. Beiden war bewusst, dass nach einem solchen Gespräch auch der Entschluss fallen könnte, dass sie wieder in den Zug und er ins Auto nach Hause steigen könnten.

Die letzten Minuten vor Einfahrt ihres Zuges stand er schon auf dem Bahnsteig, überlegte, ob sie wohl so aussah wie auf den Bildern. Ob sie sich auch von Angesicht zu Angesicht so gut verstanden. Ob sie humormäßig auf einer Welle schwammen oder ob es in einem anderen Bereich zu große Diskrepanzen geben sollte. Aus diesem Grund hatten sie auch noch keine Unterkunft vorgebucht und er hatte zwar eine Auswahl an BDSM-Spielzeugen im Gepäck, hatte aber bewusst keine Kondome eingepackt.

Nicht, weil er ohne Schutz sexuell aktiv werden wollte, sondern weil er so gezwungen war, diese noch einzukaufen. Mit ihr gemeinsam. Ein eindeutigeres Zeichen konnte es dann ja nicht geben.
Als der Zug dann endlich einfuhr, suchten sie sich einen Moment bevor sie sich mit einer Umarmung begrüssten. Sie trug, wie von ihm gewünscht, einen Rock und schnell fielen ihm die hellgrünen Augen auf. Angetan war er auch von ihrer Größe, beinahe 1,80m war sie hoch und ging ihm damit beinahe bis ans Kinn. Ein idealer Größenunterschied.

Den geplanten Spaziergang begann er mit den Worten, ob sie wohl noch Bescheid geben wolle, dass sie gut angekommen sei, schließlich sollte ja jemand über sie wachen. Zumindest aus der Ferne. Dankbar nahm sie den Hinweis an und stellte den Lifestandort auf ihrem Handy ein, damit im Zweifel jemand wusste, wo sie war.
Laufend und quatschend ergab sich schnell eine Atmosphäre, in der sich beide sichtbar wohl fühlten. Scherzend und schweigend, lachend und ernst unterhaltend waren sie bestimmt zwei Stunden unterwegs.

Irgendwann aber kroch die Kälte des Novembertages Ihnen die Ärmel hoch und so wurde schnell beschlossen, ein Café aufzusuchen. Nach einigen Pleiten wurden sie schlussendlich in einem Einkaufszentrum fündig. Hier war es zwar nicht all zu gemütlich, dafür aber warm und so konnte die Unterhaltung sehr angenehm fortgeführt werden. Nach und nach ging es auch immer mal wieder zu eher eindeutigeren Themen, aber nie so, dass man bei einem der Beiden klar hätte sagen können, ob ein Hotel notwenig werden würde.

Es fiel sogar die Aussage, dass auch eine Trennung für diesen Abend für beide kein Beinbruch oder gar verlorene Zeit dargestellt hätte, im Gegenteil, beide fühlten sich bis dahin sehr wohl.
Beim anschließenden Essen im ortsansäßigen Italiener fiel dann die Entscheidung und fix wurde ein Zimmer in einer der umliegenden Hotels gebucht. Der Weg führte sie noch an einer Apotheke vorbei, damit auch für die notwendige Verhütung gesorgt werden sollte. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten landeten dann doch die gewünschten Präservative in der Jackentasche und das Prozedere des Eincheckens im Hotel war der nächste Punkt der Agenda.

Im Zimmer angekommen war von Nervosität nichts mehr zu spüren, spätestens, als er sie liebevoll in den Arm nahm brachen alle Dämme. Zungen verknoteten sich, ein erster Griff in ihren prachtvollen Hintern folgte ebenso schnell, wie er ihren Kopf kraulte, den sie bei ihm auf der Brust abgelegt hatte.
Die Idee, noch schnell zu duschen, war schnell ausgesprochen und so zog er sie nach und nach aus.

In Unterwäsche stand sie vor ihm, kehrte ihm den Rücken zu und das nutzte er gnadenlos aus. Mit seinem Körpergewicht presste er sie an die Wand, schloss seine linke um ihren Hals und ging mit der rechten auf Erkundungstour, womit er ihr ein erstes Stöhnen entlocken konnte. Auch bei ihm in der Hose machte sich schon etwas spürbar bemerkbar, aber das wollte er an dieser Stelle noch ignorieren. Mit einer Zeitverzögerung von bestimmt zwanzig Minuten, in denen er sie immer befummelte, küsste, zu sich auf den Schoß zog und mit ihren Brüsten spielte, sollte es dann losgehen.

Doch bevor sie unter das kühle Nass kamen, wollte er ihre Erregung prüfen und staunte nicht schlecht, als eine Liebeskugel ihm das Eindringen in sie verwehrte. Den ganzen Tag hatte sie diese getragen und es war ihm nicht einmal aufgefallen. Schwer beeindruckt zerrte er sie mit ins Bad und begann unter der Dusche wieder damit, sie am ganzen Körper zu streicheln, in die Nippel zu kneifen und die feuchte, warme Enge ihres Schoßes zu spüren. Wie gerne wäre er hier schon zum Sex übergegangen, aber die Vernunft siegte.

Nach schier endloser Zeit ging es aus der Dusche heraus auf das große Doppelbett. Schnell trug sie seine Handschellen, steckte ihm ihren Po fordernd entgegen und quittierte die ersten Hiebe mit der flachen Hand nur mit einem lüsternen aufstöhnen. Wiederholt fragte er sich im Laufe der folgenden Minuten, ob sie wirklich so unerfahren in diesem Bereich war, wie sie vorgab, denn beinahe ohne große Regung ertrug sie verschiedenste Nippelklemmen- und klammern, gab aber auch ehrliche Rückmeldungen über die gefühlten Schmerzen.

Erst, als die Klammern auch zwischen ihren Beinen Anwendung fanden, musste sie ein Paar als zu stark aus dem Spiel nehmen lassen. Stark beeindruckt wechselte er daraufhin zu den mitgebrachten Schlagwerkzeugen, wärmte ihren Hintern und die Rückseiten der Oberschenkel kurz mit seinen Händen auf bis sie rot leuchtend und warm vor ihm lagen und ließ dann den weichen Flogger auf ihrem Körper ein wenig tanzen.
Immer wieder erklärte er ihr dabei, was er da machte, wo Vor- und Nachteile der einzelnen Spielzeuge liegen.

Auf den Flogger folgten zwei Gerten sowie eine Riemenpeitsche. Letzte mochte er besonders, sie schien aber schon nach einem Hieb genug davon zu haben. Für ihn leider gut nachvollziehbar, grundsätzlich probierte er alles einmal an sich selbst aus und hatte sich mit diesem Höllengerät einmal tierisch verschätzt. Dennoch genoß er es, wenn Frau diesen Schmerz für ihn ertrug, so viel Sadist steckte dann doch noch in ihm.
Mit Gerte und Riemenpeitsche zauberte er ihr in kürzester Zeit ein kleines Muster auf Po und Oberschenkel.

Als er die Spuren mit der Hand nachfuhr, spürte er die glühende Hitze die von der stark durchbluteten Haut ausstrahlte und beschloss ein wenig den Ton zu verändern. An Stelle von Schmerzen trat nun etwas Massageöl, welches er in seinen Händen anwärmte und dann ihren Hintern und die Beine verteilte. Minutenlang beschäftigte er sich nur so mit ihrem Körper, lies dann wie zufällig seine Finger zwischen ihre Beine gleiten, die sich willig öffneten. Wenig später lag sie zitternd neben ihm, wobei hier die Kälte im Zimmer nur einer der Gründe war.

Sie klagte ein wenig über Krämpfe in den Fußsohlen und wenig später beschäftigen sich seine großen Hände mit eben jenen. Eiskalt waren sie und so knetete er sie halbwegs warm und beorderte sie dann unter die Bettdecke.
In einem Wechselspiel aus langen, leidenschaftlichen Küssen, dem Streicheln von Brüsten und dem Kneifen in ihre Nippel gaben sie sich einander hin. Immer wieder stöhnte sie ihm lustvoll ins Ohr und erregte so auch ihn aufs Äußerste.

Ihr schlanker, wohlgeformter Körper, der sich unter seinen Händen wand und ausführte, was er wollte, gab ihm ein Gefühl der Macht, welches er so sehr an diesem Spiel schätzte. Nach einiger Zeit war es soweit, er wollte sie schmecken. Ohne großartig darüber zu sprechen tauchte er an ihr ab, lies seine Zunge an ihrem Kitzler spielen und genoß ihren Geschmack während zwei seiner Finger in ihr verschwanden. Mit der linken Hand versuchte er noch, ihr effektiv ein wenig die Atemluft zu reduzieren, war dabei aber eher weniger erfolgreich.

Dennoch schien die Kombination für sie eine schöne zu sein, denn wieder ging ihr Atem schneller und ihr Bein drückte sich beinahe schon schmerzhaft in seinen Rücken bevor sie sich vor Lust hin- und her warf.
Auf Orgasmus folgte Unterhaltung, auf Unterhaltung erneutes Befummeln von ihr und so ergab sich ein schier endloser Kreis aus prickelnder Erotik, bei der sie eine gerade zu bewundernswerte Ausdauer an den Tag legte, sowie netter, witziger Unterhaltung.

Ihr gehauchtes „Fick mich!“ ignorierte er geflissentlich, hielt sich bewusst zurück. Zwar war er erregt wie selten zu vor, machte ihr Körper in Verbindung mit dem herzlichen, netten und gehorsamen Wesen sie doch wahnsinnig an, dennoch brauchte er noch nicht die Bestätigung in Form eines Orgasmus.
Irgendwann warf er sich auf sie, begrub sie halb unter sich und begann mal wieder damit, sie zu fingern.

Seiner Aufforderung, ihn doch abzuschütteln kam sie gerne nach und mühte sich redlich ab, stellte aber nach zehn Minuten keuchend fest, dass sie keine Chance gegen ihn hatte. Er genoß dieses Gefühl sehr, sie sollte ruhig merken, wer hier das Sagen hatte. Aber auch ihr schien es zu gefallen, denn obwohl sie sich aufs heftigste wehrte, wurde es zwischen ihren Beinen nur immer feuchter. Schneller und schneller glitten seinen Finger in sie und brachten sie so erneut in Richtung Höhepunkt.

Erst, als sie gegen ein Uhr Morgens vollkommen erschöpft von den körperlichen Reizen noch einmal nachfragte, warum er sie denn nicht endlich fickte, beschloss er es zu tun.
Schon seit dem Betreten des Zimmers hatte er darauf gewartet, voller Vorfreude auf diesen Moment und jetzt tat er so, als habe er sie nicht gehört. „Kannst du das bitte wiederholen, ich habe dich nicht verstanden.“, säuselte er mit einer unüberhörbar ironischen Stimme. Beinahe genervt, aber auch sehr erregt sagte sie es ihm deutlich ins Gesicht: „Bitte, fick mich doch endlich!“

Darauf hatte er gewartet. Es gibt wenig erregenderes, als eine Frau, die nach mehreren eigenen Höhepunkten endlich auch den Mann glücklich machen möchte. Mit geübtem Griff flog die Verpackung des Kondoms auf den Schreibtisch des Zimmers und er drang schnell in sie ein. Ein herrliches Gefühl, als er sie löffelnd von hinten penetrierte. Eine Hand am Hals, mit der anderen ihre Klitoris reizend dauerte es nicht lange, bis er sich den Höhepunkt nähern spürte. Um Zeit zu gewinnen drehte er sie auf den Bauch.

So liegend war sie zwar noch enger, aber ein wenig konnte er sich so noch herauszögern. Als sie aber mit der Hüfte hochkam und es im Doggystyle weiterging, bei dem er ihr von hinten an den Haaren zerrte, konnte nichts mehr verhindert werden und in einem schönen, intensiven Orgasmus füllte er das Kondom mit seinem Sperma.
Eng umschlungen schlief sie endlich ein, in dem Wissen, dass der Wecker bereits um sechs Uhr morgens klingeln würde.

Beiden war zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst, dass der Wecker nicht gebraucht werden würde. Bereits um 5 Uhr lag er hellwach im Bett und setzte um, was er abends noch halb im Scherz angedroht hatte: Seine Finger strichen kurz über ihren Körper und verschwanden in der sehr schnell feucht gewordenen Pussy. Warm, eng, feucht und noch leicht im Halbschlaf gab sie sich ihm hin, mit zunehmendem Bewusstsein öffnete sie die Beine endgültig und lies ihn gewähren.

Bald stieg sie, wie bereits gestern Abend, mit ein. Während seine Finger sie fickten und die Kontraktionen als sicheres Zeichen ihrer Lust genossen, rieb sie immer heftiger ihren Kitzler. Laut stöhnend drückte sie dabei ihren Kopf an seinen Hals und gab ihm somit ein noch direkteres Feedback. Wieder überkam ihn auch die Lust und so löste er irgendwann die Umarmung, dirigierte ihre Hände hin zu seinem Penis.

Mit schnellen und geschickten Bewegungen stand er recht bald und wieder wartete er nur darauf, dass sie ihn darum bat, gefickt zu werden. Auch an diesem Morgen verging nicht all zu viel Zeit, bis es ihn vor Erregung schüttelte, wieder brachte sie ihn zur Explosion, in dem sie ihn kurz ritt und danach auf dem Rücken liegend beide Beine auf seinen Schultern platzierte. In schnellen Stößen ergoß er sich wieder in das Kondom und fiel danach erschöpft durch die kurze Nacht und die körperliche Anstrengung zufrieden auf sie.

Noch wenige kurze, aber sehr intime Momenten blieben beiden, bevor sie noch einmal unter die Dusche hüpfte, beide sich anzogen und dann gemeinsam zum Bahnhof schlenderten. Innerlich verfluchte er sie, dass sie so früh los musste, aber der Gedanke, das aufgeschoben hier wohl nicht aufgehoben bedeutete, war es kein trauriger, sondern ein sehr herzlicher Abschied.
„Bis bald, Komplizin.“

 

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Liebe Leserin, lieber Leser,

auch auf der genannten Plattform habe ich ab und an einmal Geschichten veröffentlicht, unter identischem Namen. Wer mich also wiedererkennt, darf sich gerne bei mir melden.
Ansonsten freue ich mich immer über euer Feedback! Gerade Kritik daran, was ich besser machen kann interessiert mich sehr.
Solltet ihr Lust auf weitere Dinge aus meiner Feder haben, gebt mir gern ein Zeichen.
Beste Grüße von den
#Bärlinergeschichten

 

 

Bewertung Gesamteindruck

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Kommentar(e)

Nicht identisch, aber viele Parallelen. Wenn auch mit umgekehrten Vorzeichen. 

Die Geschichte und die Schreibweise haben mich neun Jahre zurück versetzt. 

Danke dafür. 

...aber durchaus interessant. Wobei ich beim Lesen das Gefühl habe, in einem Eilzug zu sitzen, der dann per Notbremsung stehen bleibt. 

ein wenig zu schnell erzählt - ein paar mehr Zeilen hätten es bei der Verführung schon sein dürfen.

Freue mich auf weitere Geschichten.

Die Charaktere bleiben aufgrund der unkonkreten ersten Hälfte vollkommen farblos. Die Information, das Chats, Nachrichten und Gespräche stattgefunden haben, mit einer groben Übersicht zu versehen, wie sie denn gelaufen sind, ist als Erinnerung für sich selbst vielleicht ausreichend (auch wenn ich das ebenfalls bezweifle) aber für eine Geschichte eignet es sich nicht. Ein Charakterbild kann nur geschärft werden, wenn der entsprechende Charakter auch zu Wort kommt.

In dieses Bild fallen auch die vielen umständlich ausgedrückten Informationen: "(...) denn die Distanz zwischen Nordrhein-Westfalen und der Bundeshauptstadt ist nicht unbedingt klein (...)" Kann man mal machen, aber zu häufig benutzt wirkt es dann doch, als wolle jemand um den heißen Brei herum reden.

Für eine reale Begebenheit finde ich diese Geschichte geradezu allegemein gehalten. Nicht falsch verstehen: Ich bezweifle nicht, dass sie real ist, nur, wenn ich mich mit einer realen Geschichte an die Öffentlichkeit traue, muss ich auch bereit sein,  mich entsprechend zu öffnen. Ich kann gerne Namen, Orte und vielleicht auch ein paar Aktionen verändern (abschwächen oder auch dramatisieren) aber irgendwie halbgar so mal ein bisschen andeuten wie das wohl so gewesen sein könnte (und ich spreche hier immer noch vor allem für die erste Hälfte der Geschichte) ist Quatsch. Entweder ich traue mich, meine Geschichte zu erzählen oder ich behalte sie für mich.

LG

Flo

Hallo Florian,

vielen Dank für deinen Kommentar, der mir weiterhilft. Konkrete Kritik ist immer gerne gesehen. Dennoch werde ich weder diese noch andere Geschichten umschreiben/umformulieren, denn für mich selbst sind diese so "richtig". 

Sollte ich mal wieder zu Neuem kommen werde ich deine Hinweise gerne beachten. 

Beste Grüße