Bettina, Kapitel 6, Der Transport

"Klappentext"

Bettina will ihre masochistischen Neigungen ausleben, und bekommt mehr als sie will.

Die Wärterinnen kamen zurück die Schwarzhaarige hatte einen dunklen Stoff über dem Arm. „So, dann wollen wir die Kleine anziehen“, kommentierte die Blonde, während sie den Umhang über Bettinas Kopf zogen. Die Burka verhüllte Bettinas ganzen Körper, lediglich einen geteilten Schlitz für die Augen gab es. Und dieser Schlitz war mit Gaze gefüllt. Bettina konnte nurmehr nach vorne schauen und alles war leicht verschwommen. Die beiden zupften den Umhang zurecht, zogen die Halsschnur nach außen und befreiten Bettinas Füße von den Fesseln. 

„Mitkommen“, befahl die Blonde und zog Bettina aus dem Zimmer. Es war ein erstaunlicher Anblick wie Bettina hinter der Wärterin herschwankte. Der Riemen um die Oberschenkel ließ nur kleine Schritte zu, so dass Bettina fast doppelt so viele Schritte machen musste, wie ihre Vorderfrau. Die Burke ließ nichts davon erahnen, dass die Frau darunter nackt, gefesselt und geknebelt war. Die beiden Dildos, die Bettina bei jedem Schritt spürte, blieben auch das Geheimnis des Stoffumhangs. 

Auch diesmal wurde Bettina wieder in die Ecke der Fahrstuhlkabine geschoben, es kam aber kein weiterer Fahrgast. Die beiden zogen Bettina zum Ausgang und gingen mit ihr auf die Straße. Natürlich war der Anblick einer Frau in einer Burka in dieser Gegend ungewöhnlich, aber Bettina konnte niemanden auf der Straße sehen. Sie wurde in eine Limousine geschoben, auf die Rückbank, wie die Verhafteten im Kriminalfilm. Das Sitzen war schwierig mit den gefesselten Händen, aber sie war froh, endlich einmal nicht auf ihren Beinen stehen zu müssen.

Die Fahrt führte quer durch die Stadt, Bettina hatte keine Idee wo sie hinfuhren. Die beiden Wärterinnen unterhielten sich über Allerweltsthemen, so als sei der Transport das Normalste der Welt. Bettina fühlte sich plötzlich unendlich einsam. Sie spürte, dass die beiden eine gnadenlose Routine durchführten, um ihre Person ging es nie.

Plötzlich erkannte sie, dass sie zum Flughafen kamen, allerdings nicht zur Haupthalle, sondern zu einem Terminal mit Privatmaschinen. Bettina musste aussteigen und wurde in einen Hangar geführt. Sie kamen zu einem Kontrollposten, der die Pässe der zwei Frauen kontrollierte. Hoffnung keimte in Bettina auf, dass der Beamte ihr Gesicht sehen wollte, doch die beiden Wärterinnen sprachen mit dem Beamten und nach einer kurzen Weile wurde die drei durchgewunken. 

Bettina sah in einiger Entfernung einen kleinen Düsenjet stehen, auf den sie zuhielten. Die Stufen hinauf zur Kabine waren kaum zu erklimmen, der Riemen an den Beinen spannte schmerzhaft. Das Innere der Maschine war luxuriös eingerichtet mit bequemen, hellen Drehsesseln. Doch die waren nicht für Bettina bestimmt. Die Frauen schoben Bettina auf einen der Klappsitze, auf denen die Stewardessen während Start und Landung saßen. Sie schlossen den Sicherheitsgurt und zogen ihn stramm. Dann banden sie wieder Bettinas Füße mit einem Riemen zusammen. 

Bettina musste sich leicht nach vorne beugen beim Sitzen. An Anlehnen war nicht zu denken, die Hände hinter dem Rücken störten. Die ohnehin knapp bemessene Sitzfläche wurde dadurch weiter verkürzt, Bettina saß nur mit einem Teil ihres Hinterns auf dem Sitz.

Die Blonde nestelte an kurz an der Burka und ein Lappen fiel Bettina vor die Augen.  Nun sah sie nur noch einen dunklen Schimmer. „Guten Flug“ war der sarkastische Kommentar der Blonden. Bettina hörte die beiden hinausgehen. 

Einerseits war Bettina froh, nicht mehr auf ihren Beinen stehen zu müssen. Vermutlich hätte sie sich irgendwann nicht mehr halten können. Wie sie aber in dieser Haltung entspannen sollte war ihr völlig schleierhaft. Sie spürte eine unendliche Müdigkeit aufsteigen und mit der Müdigkeit spürte sie jeden Teil ihres Körpers. Die Füße schmerzten von den engen und hohen Schuhen, die Beine waren weiterhin angespannt, denn sie konnte die Oberschenkel nirgendwo ablegen. Die Riemen and Füßen und Oberschenkel ließen nur wenige Stellungsmöglichkeiten. Die Dildos drückten seit geraumer Zeit, Bettina hatte das Gefühl, ihre Möse und ihr Hintern würden wundgerieben. Besonders unangenehm begann sich der Knebel bemerkbar zu machen. Bettina versuchte ihn aus dem Mund zu schieben, was natürlich nicht möglich war. Nach jedem Versuch schien es Bettina, der Ball schiebe sich tiefer in den Mund. Der Kiefer schmerzte. 

Plötzlich hörte sie mehrere Männerstimmen, und verstand, dass diese es sich in den Sesseln bequem machten. Dann startete auch schon das Flugzeug. Während die Männer die Fahrt zu genießen schienen – Bettina konnte nicht verstehen, die sprachen eine fremde Sprache – wusste Bettina nicht, wie sie die Zeit rumbringen sollte. Immer wieder nickte sie ein, nur um kurz darauf wieder aufzuwachen, wenn ihr Körper nach vorne klappte.
Die Männer hatten offensichtlich etwas zu trinken, Bettina hörte Gläsern vom Anstoßen klirren. Die Stimmen wurden lauter, es wurde viel gelacht. Immer wieder stand einer auf und ging zur Toilette, die offensichtlich direkt neben Bettinas Sitz war. Einmal schwankte das Flugzeug und ein Mann fiel auf Bettina. Mit der Hand fing er sich an Bettinas Busen ab. Er sagte etwas zu den anderen und fing an, Bettinas Brüste zu bearbeiten. Er hob sie unter dem Stoff hoch und schob sie hin und her. Was er dabei sprach konnte sie nicht verstehen, aber es schien eine Art schmutziger Witz zu sein, so wie die anderen grölten. Bettina fühlte sich geschändet und weinte leise in ihren Knebel.

Irgendwann musste Bettina doch weggenickt sein, denn als sie erwachte, landete die Maschine, auch die Männer schienen geschlafen zu haben. Sie hörte, wie die sie die Maschine verließen. Nach einiger Zeit hörte wieder sie jemanden kommen und merkte, dass er auf sie zukam. Sie konnte den Mann nicht sehen, der Sehschlitz der Burka war immer noch verschlossen und sie konnte den Mann nicht verstehen, die Sprache war fremd, vielleicht arabisch. Er öffnete den Sicherheitsgurt und zerrte an der Halskette, die aus der Burka herauslangte. 

Bettina stand mühsam auf, blieb aber stehen, obwohl der Mann, an ihrem Halsband zerrte und sie wütend anschrie. Sie versuchte verzweifelt mit ihren gefesselten Füßen nach vorne zu hüpfen. Irgendwie schien der Mann zu merken was los war und öffnete ihre Fußfesseln. Nun konnte sie dem Zug der Schnur folgen, bis sie vor einen der Sessel stieß. Der Mann drückte Bettinas Oberkörper herunter, so dass sie über dem Sessel lag, ihr Gesäß nach oben gestreckt. Der Mann zögerte nicht, die Burka hochzuheben und ihren Hintern freizulegen. Offensichtlich hatte er nicht damit gerechnet, dass Bettinas Öffnungen mit Dildos verschlossen waren. Er fluchte laut und schlug ihr ärgerlich mit der Hand mehrfach auf den Hinter. Er war immer noch wund von den Peitschenhieben und die Schläge des Mannes ließen Bettina in ihren Knebel stöhnen.

Offenbar hatte der Mann beschlossen, das Beste aus der Situation zu machen und begann, sein Glied an ihrem Hintern zu reiben. Es dauerte nicht lange und Bettina spürte, wie sich der Samen über sie ergoss. Sie schluckte, so derb hatte sie sich eine Vergewaltigung nicht vorgestellt. Der Mann ging von Bord und ließ Bettina in ihrer peinlichen Position zurück.

Bettina überlegte, ob sie aufstehen sollte, aber sie traute sich nicht. Die Vorschriften hatten sich tief in ihr Inneres eingegraben. Sie hatte Angst vor einer weiteren Bestrafung. Ihr Grübeln wurde von Schritten unterbrochen, die Bettina einer Frau zuordnete. Als die Frau Bettina sah fing sie an zu schimpfen. Erneut verstand Bettina die Sprache nicht, wohl aber, dass sie es war, worüber die Frau schimpfte. Mehrfach hörte sie „Whore“ und „Slut“ und merkte, wie die Frau ihren Hintern abwischte. Dann hörte sie ein Zischen und schon landete der erste Schlag auf ihrem Po. Es war ein entsetzlicher Scherz, viel zu überraschend um sie aufzugeilen. Die Frau setzte einen Schlag nach dem anderen ohne Pause und ohne Bettinas Schreien zu beachten. Das Schreien drückte den Knebel immer tief in Bettinas Mund und wurde zu einem Röcheln. Schreien und Röcheln wechselten sich ab, währen der Speichel ungehindert aus Bettinas Mund floss. Sie zerrte an ihren Fesseln aber sie hatte keine Chance, den Schlägen auszuweichen.

Bettina wusste aus den Zeitungen, dass es in einigen islamischen Ländern nicht unüblich war, die Frau zu bestrafen, wenn sie vergewaltigt wurde. Nun spürte sie die Ungerechtigkeit schmerzhaft am eigenen Leib. Irgendwann endeten die Schläge und sie merkte, wie die Frau sie an ihrer Halskette hochzog. Als Bettina stand, öffnete die Frau den Sehschlitz der Burka und Bettina erkannte, dass die Frau ebenfalls eine Burka trug. In der Hand der Frau sah Bettina ein dünnes Elektrokabel. Sie erschauderte, dass so ein kleines Kabel solche Pein verursachen kann.

Der Gang die Gangway hinunter war ein Balanceakt. Der Riemen um die Oberschenkel erlaubte es nur ganz knapp die jeweils nächste Stufe zu erreichen. Die hohen, dünnen Absätze an den Schuhen machten jeden Schritt zu einem Wagnis. 

Die Frau ging mit Bettina auf die zwei schwarzen SUVs zu, die mit offenen Türen auf dem Flugfeld standen. Bettina hielt auf die hintere Tür zu doch die Frau dirigierte sie zum Kofferraum. Bettina zögerte, doch der wütende Ton der Frau machte ihr klar, dass sie als Gepäck behandelt wurde. Mühsam quälte sie sich in den Kofferraum. Immerhin konnte sie nun liegen, dachte Bettina. 

Doch sie blieb nicht lange allein. Mehrere Koffer und andere Gepäckstücke wurden eingeladen. Bettina musste in die äußerste Ecke rücken, denn die Koffer wurden rücksichtslos in den Kofferraum gedrückt. Dann schloss sich die Klappe und es wurde dunkel. Während der Fahrt döste Bettina wieder vor sich hin, die Müdigkeit schien ihr unendlich zu sein. Mehrmals hielt der Wagen und nach und nach leerte sich der Kofferraum. 

Die letzte Etappe hatte Bettina den Kofferraum für sich. Als das Auto hielt zog ein Mann sie an der Halsschnur aus dem Wagen. Mühsam kam sie auf die Beine und folgte dem Mann zu dem Eingang eines hellen Gebäudes. Bettina konnte erkennen, dass sie in einer belebten Straße waren, mehrere Menschen, hauptsächlich arabisch aussehende Männer, aber auch einige Frauen in Burkas waren auf dem Gehweg. Bettina überlegte, ob auch andere Frauen unter ihrer Burka nackt oder gar gefesselt waren. Über das Land, in dem sie sich befand, konnte sie nur spekulieren. Auf jeden Fall brannte die Sonne heiß, obwohl sie bereits am Versinken war.
 

Kommentar(e)

Spannend, unterhaltsam und gut geschrieben.